April 8, 2007

Ebook als Flop bei Computer-World aufgelistet

Computer-World hat die 21 wichtigsten technologischen Flops der letzten Jahre zusammengestellt. In der Liste finden wir auch das Ebook. Ein Kommentator auf PocketPC-Thoughts findet dies zwar traurig, aber doch nicht verwunderlich. Die Ebook-Verlage hätten ihren digitalen Markt selber umgebracht. Sie konnten sich auf kein gemeinsames Format einigen.

However, e-books are much in need of standardization. Specifically, the number of potential formats for e-books remains huge — the Wikipedia entry for e-books lists more than 20 formats. It’s not pleasant to contemplate buying an e-reader and then finding out that a book or periodical you want is available only in an incompatible format.

Ich besitze seit vielen Jahren ein Rocket-Ebook, dieses Format wird nicht mehr unterstützt. Ich habe vor Jahren auch geschützte Ebooks gekauft, mittlerweile gibt es keinen Support mehr für das Gerät und die gekauften Ebooks. Die Bücher sind an dieses Lesegerät gebunden, wenn ich den Rocket-Ebook-Reader nicht mehr habe, dann kann ich auch die gekauften Bücher nicht mehr lesen, aber auch die selber in das Reader-Format verwandelten werde ich dann nur noch als HTM-Texte haben, natürlich ohne Kommentare und Markierungen. Ebook als technologischer Flop? Im Moment sieht es tatsächlich so aus.

Ein Kommentator des Artikels in Computer-World nennt noch einen weiteren Flop: das papierlose Büro.

True, paper is not gone, but certainly a lot less that it would be if these technolgies were not being used.
Perhaps the use of the term paper-less would be more accurate to what’s happening – but I’m already impressed with the adoption in its current state.
I’m sure a truly paperless office will arrive when we get 1/8 in. thick wireless tablet PCs with 600 dpi, 90db dynamic range ambient-lit, 90% reflective 12 inch displays that draw pico-amps, have refresh rates in the millisecond range, recharge using ambient light, can handle a 30-foot drop and cost $69.

Siehe dazu den Blogbeitrag über Mathias Döpfner, den Springer-Chef, der Papier als Informationsmedium abschreibt.

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