Juni 12, 2007

Schülerzahlen in Klassen – wo liegt die Grenze?

In einem Beitrag auf Teachers News kann man lesen, dass die Obergrenze der Schülerzahlen an bayrischen Realschulen bei 30 liegt. Heute gebe es in Bayern über 300 Klassen dieses Schultyps mit mehr als 33 Schülern.

An sich lobenswert, eine solche Höchstgrenze festzulegen. Da können wir in der Schweiz aber froh sein. Wir bewegen uns bei Schülerzahlen um 26 als Höchstgrenzen. Als ich mit Unterrichten begonnen habe, waren Schulklassen mit  mehr als 20 Schülern die Ausnahme, heute sind sie die Regel. In meinem Schulzimmer ist es allerdings aus Platzgründen gar nicht möglich, mehr als 26 Schüler zu unterrichten.

Für mich ergeben sich in diesem Zusammenhang verschiedene Probleme:

  • Die Klassengrösse muss in einem vernünftigen Verhältnis zur Zimmergrösse sein. Grössere Klassen sind für gewisse Unterrichtsarten klar möglich, aber die Grössenverhältnisse der Räume muss stimmen.
  • Neben dem Klassenzimmer muss genügend Raum für Gruppenarbeiten oder auch Einzelarbeiten vorhanden sein. Wenn wir moderne Unterrichtsformen praktizieren wollen, sind wir darauf angewiesen, dass Gruppen auch ungestört miteinannder kommunizieren können. Gruppenarbeiten in grossen Klassen in einem kleinen Klassenzimmer führen sofort zu ausserordentllicher Lärmbelastung. Dies führt mich zum nächsten Punkt.
  • Die Lärmisolation in den Klassenzimmern muss optimiert werden. Mit einer Lärmampel kann man die entsprechende Belastung übrigens selber messen und nötigenfalls auch entsprechende Massnahmen vereinbaren.
  • Das Raumangebot im Schulhaus muss gut sein, dass die Schüler auch Hausaufgaben im Schulareal machen können. Sie sollten auch über genügend Computer mit Internetanschluss verfügen können.

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Sprechendes Papier

Über den Blog von E-Learning bin ich auf einen Beitrag von BBC-News gestossen zum Thema Talking Papers.

Einer der Entwickler meint zu seinem Produkt:

Mikael Gulliksson, who led the research project, told the BBC News website: "When you approach the billboard and put your hand on a postcard that shows a picture of a beach, you can hear a very brief description of that beach."

Bei der ersten Produktvorstellung wurde vor allem der mögliche Einsatz in der Werbung hervorgehoben. Ich sehe aber durchaus auch die Möglichkeit, dass zukünftige Bücher sprechen können.

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