August 11, 2010

Warnung vor zu grossen Kosten im Ausland

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Am 28. Juni 2010 konnte man in der NZZ online lesen, dass Handy-Nutzer keinen Rechnungsschock mehr bekommen sollten, wenn sie nach den Ferien die Rechnung für das Datenroaming im Ausland bezahlen muss.

Wer als EU-Konsument an fremden Stränden mit Laptop oder Handy surft, braucht bei der Heimkehr keinen «Rechnungsschock» mehr fürchten: Ab Donnerstag treten neue EU-Roamingvorschriften in Kraft, die eine Kostenobergrenze von 50 Euro für die mobile Internetnutzung festschreiben.

Tönt doch gut, oder? Ich habe auf jeden Fall bei meinem Anbieter die Option abonniert, dass ich entsprechende Benachrichtigung wünsche. Oder besser gesagt: die Option ist standardmässig aktiviert, ich habe sie einfach nicht deaktiviert.

Nun bin ich seit einiger Zeit in Italien und werde regelrecht mit SMS von Orange eingedeckt. Innerhalb von drei Tagen habe ich sage und schreibe 42 SMS erhalten. Der Inhalt:

SMS(1/3) Sie sind in auf einem fremden Netz, es gelten die folgenden max. Gebühren (in CHF): Eingehende Gespräche:0.60/Min; Ausgehende Ortsgespräche:1.10/Min; Anrufe in die Schweiz:1.70/Min; SMS:0.45; MMS:1.+Preis/MB; Daten:8.-/MB. Je nach Ihren Optionen oder Abo können diese Tarife auch niedriger sein. Mehr Infos unter orange.ch/travel. Wenn Sie diese Nachricht nicht mehr empfangen möchten, wählen Sie #128#, und drücken Sie auf ‚Anrufen‘. Orange

Die Zahl 42 war natürlich etwas hoch, die obige SMS besteht aus drei SMS, d.h. ich habe innerhalb von drei Tagen nur 14 solche überlangen SMS erhalten, das geht ja noch 😉

Danke Orange, nett, dass ihr mich immer wieder an den Preisplan erinnert. Wie viele SMS werde ich wohl erhalten, wenn ich die magische Grenze meiner Roaminggebühren erreicht habe? Ich hoffe nur, diese SMS sind gratis.

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