Wer nicht durchschläft, ist tagsüber weniger produktiv

Man lernt doch immer wieder Neues, so etwa heute in der NZZ am Sonntag.

Menschen, die nachts mindestens einmal ihre Blase leeren müssen, sind tagsüber weniger produktiv als jene, die durchschlafen können. Dies berichteten Forscher der Universität Maastricht am Kongress der Europäischen Vereinigung für Urologie in Mailand.

Sehr überraschend, wer hätte das gedacht?


WC-Gang stört Schlaf

NZZ am Sonntag
März 24 2013

Menschen, die nachts mindestens einmal ihre Blase leeren müssen, sind tagsüber weniger produktiv als jene, die durchschlafen können. Dies berichteten Forscher der Universität Maastricht am Kongress der Europäischen Vereinigung für Urologie in Mailand….Lesen Sie mehr…

Wörterbücher im ChrysanthWebstory

Eine Schülerin hat mich auf mehrere wirklich dumme Rechtschreibefehler in meinem Blog aufmerksam gemacht. In meinem letzten Blogbeitrag habe ich in diesem Zusammenhang auf das Problem der englischen Rechtschreibung der Blog-Software Webstory hingewiesen. Mittlerweile bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass es durchaus möglich ist, neue Wörterbücher in diese Software zu integrieren. Ein Blick hinter die Kulissen dieser Software zeigt nämlich, dass die Wörterbücher im Programmordner “Dictionaries” zu finden sind mit der Erweiterung “adm”. Eine einfache Suche führt sehr schnell zum Ziel, zur Webseite von Addictive Software. Dort findet man auch sehr viele neue Wörterbücher, z.B. jenes der deutschen Sprache. Wenn man die Zip-Datei auspackt – für die deutsche Sprach die Datei “germannew-gt3.zip”, erscheint die Datei “GT_Neu.adm” – German (New Standard). Wenn man nun diese Datei in den entsprechenden Programmordner kopiert und das Programm Chrysanth Webstory neu startet, kann man das deutsche Wörterbuch aktivieren.

Nun funktioniert auch die deutsche Rechtschreibeprüfung. Damit haben wir einen negativen Punkt weniger.

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Chrysanth WebStory

Seit längerer Zeit blogge ich mit Windows Live Writer. Leider hat Microsoft diese Software sich selber überlassen und den Support eingestellt. Ich habe zwar eine Petition zur Erhaltung unterschrieben, sie scheint aber nichts bewirkt zu haben, es sind bis heute nur 831 Unterschriften eingegangen.

Ganz zufällig bin ich nun auf das Programm Chrysanth WebStory gestossen. Aus Neugierde habe ich es heruntergeladen, nach einigen Anläufen hat alles einwandfrei funktioniert.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist:

  • Man kann ein Backup erstellen von allen bereits publizierten Blogbeiträgen.
  • Die Beiträge lassen sich taggen, oder man kann sie in Kategorien einteilen.
  • Die Titel aller Blogbeiträge erscheinen nachher auf einer chronologischen Liste.
  • Jeder Blogbeitrag, der bereits publiziert ist, lässt sich nachträglich editieren und verändern.
  • Neue Blogbeiträge können lokal auf dem Computer oder aber als Entwürfe online gespeichert werden.
  • Alle Entwürfe erscheinen ebenfalls als Liste.
  • Und so nebenbei: man über das Programm sich auch bei Twitter anmelden und erhält so alle neuen Tweets auf dem Bildschirm eingeblendet.
  • Selbstverständliche kann über das Programm auch twittern.

Was mir negativ aufgefallen ist:

  • Man muss sich auf der Webseite registrieren.
  • Wenn man einen Blogbeitrag publizieren will, dann wird eine Verbindung zur Webseite von Chrysanth Webstory hergestellt, erst dann wird der Beitrag publiziert.
  • Das Programm ist englisch, d.h. auch die Rechtschreibprüfung funktioniert nur in dieser Sprache.
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Der neue Kindle-Button

Auf digital-reader.com konnte man heute lesen, dass Amazon keine Gelegenheit auslasse, damit möglichst alle Inhalte problemlos auf den Kindle transferiert werden können. Es begann 2007 mit dem Email-Service, mit dessen Hilfe man Dokumente in das Kindle-Format umwandeln konnte. Dann sind immer neue Apps hinzugekommen, etwa das Firefox-Browser-App sendtoKindle.

Neuste Entwicklung ist ein “Send-To-Kindle-Button”, den man auf einer Webseite installieren kann, hier kann man ihn bei Amazon finden. Auch ein WordPress-Plugin ist erhältlich, ich habe es bereits installiert.

Und wann gibt es ein “Sent-To-Tolino-Button”?

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Auf der Suche nach dem Klodeckel

Heute wurde ich nach einer Meldung auf pr-inside.com auf eine Neuerscheinung aufmerksam gemacht, die an der diesjährigen Leipziger Buchmesse für Aufsehen sorgt: Das im Selbstverlag erschienene Erstlingswerk von Ramin Peymani: Klodeckel 2012. So lese ich auf jener Seite:

Mit seiner ironisch-tiefgründigen Gesellschaftskritik ‘Klodeckel 2012’ hat er offenbar den Nerv der Zeit getroffen. Auf mehr als 100 Seiten widmet er sich spitz und doch amüsant den vielen kleinen und großen Aufregern, prangert die Konjunktur der Ideologen an und spricht Klartext über Umerzieher und Begriffsumdeuter.

Also mache ich mich auf die Suche nach diesem Buch, und zwar möchte ich mir das Ebook “anschauen”. Laut pr-inside.com soll es als als normales Buch im Handel erhältlich sein, aber auch als Ebook.

  • Ich versuche es traditionell auf buchhaus.ch und buch.ch – in beiden Fällen komme ich ohne Probleme zum Angebot des Buches, das bei BOD erschienen ist, im ersten Fall für CHF 11.90, im zweiten für CHF 10.40.
  • Eine Suche bei ex libris führt ebenfalls zu einem Treffer – hier für CHF 8.40.

Wo aber ist das Ebook, keiner dieser Anbieter hat es im Programm. Auf der Seite des Autors wird man schliesslich auf Amazon verweisen.

  • Also versuche ich es bei Amazon, und siehe da, hier haben wir die gedruckte Variante für EUR 6.80 und das Ebook für EUR 3.99.

Ich lasse mir eine Leseprobe schicken, das wars. Ohne Amazon wäre ich nicht zu diesem Ebook gekommen. Ich lese die ersten Seiten und bin beeindruckt – also kaufe ich das Buch, so einfach kann das gehen.

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Gedanken zum Tod von Gabriele Rico

Ganze Schülergenerationen haben die Methode des Clusterings kennen gelernt, viele haben erst mit Hilfe von Clustern zur Freude am Schreiben gefunden. Zu Beginn meiner Lehrertätigkeit bin ich von einem älteren Kollegen auf Gabriele Rico aufmerksam gemacht worden. So habe ich immer wieder Klassen in das “Kreative Schreiben” von Rico eingeführt. Viele Schüler waren dankbar, andere fanden keinen Zugang zu dieser Art des Schreibens. Auf jeden Fall waren an der Wandtafel meines Schulzimmers unzählige Cluster zu finden.

Ich erinnere mich noch an eine Arbeit eines Schülers, der mir ein Cluster und einen Text zum Thema “Angst” schrieb. Der Anfang lautete sinngemäss:

Ich habe Angst, Angst vor der Cluster-Methode.

Gabriele Rico ist am 15. März 2013 ihrem Krebsleiden (hier eine Notiz ihrer Tochter Stephanie) erlegen, ihre Tochter Suzanne hat während der letzten Monate ihre Mutter begleitet und online viele Texte veröffentlicht. Nach dem Tod der Mutter schrieb sie das Gedicht “Auf Wiedersehn“.

Auf der offiziellen Homepage von Gabriele Rico findet man zudem viele Texte, die von ihren Schülern geschrieben worden sind.

 Nachtrag vom 19.3.2013:
Nach wie vor ist keine offizielle Pressemeldung erschienen mit der Meldung des Todes von Gabriele Rico, die im Artikel genannten Links sind die einzigen Quellen. Auf tarcherbooks.net ist heute ein Kondolationsschreiben an die Familie erschienen.
Weitere Artikel:
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Papstwahl auf Twitter

Am Mittwochabend, 13.3.2013, habe ich während den Vorbereitungen auf Twitter den Hashtag #habemuspapam beobachtet. Wirklich interessant, wie Gläubige, die auf dem Petersplatz in Rom waren, und Beobachter aus der ganzen Welt auf Twitter eine Art von Gespräch führten. Im Sekundentakt sind die Tweets gekommen. Etwa die folgenden:

Und dann endlich der offizielle Twitter-Eintrag:

Und – man glaubt es kaum:

 

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Tolino – das neue Wunder?

Während man aus Deutschland vorwiegend [tippy title=”Positives” reference=”” header=”off”] Etwa hier oder hier.[/tippy]  zu diesem neuen Reader hört, tönt es im englischsprachigen Ausland etwa bei digital-reader.com etwas anders. So wird etwa auf die Tatsache verwiesen, dass die iOS-Apps und die Android-Apps von Weltbild und Hugendubel nach dem Update nicht mehr funktionieren, d.h. Nutzer meldeten, dass sie nach dem Update keinen Zugang mehr auf ihre Konten hätten. So zeigt ein Blick auf das Feedback zum Weltbild-Android-App die Situation:

Im deutschen Sprachraum sieht man diesen neuen Reader als klare Chance gegen die Übermacht von Amazon, deshalb ist es wohl nicht ganz zufällig, dass Amazone seit einiger Zeit mit Negativschlagzeilen wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der deutschen Presse zu finden ist.

Einen solchen Sturm der Entrüstung hat der Online-Händler Amazon noch nicht erlebt. Die Berichte über die Arbeitsbedingungen, die vor Weihnachten für Leiharbeiter herrschten, die im Versandzentrum im hessischen Bad Hersfeld eingesetzt waren, hat bis zum Bundestag für erregte Debatten gesorgt. Amazon musste sich im Plenum den Vorwurf gefallen lassen, die Zustände seien menschenverachtend gewesen. Ein gutes Wort wollte niemand für den amerikanischen Handelsriesen einlegen; die Kritik zog sich quer durch alle Fraktionen. (Frankfurter Allgemeine)

Oder in einem andern Blog:

Und nicht zuletzt könnte es der Allianz gelingen, den Tolino als „deutsche Alternative“ zu positionieren. In Zeiten, wo sich Marktführer Amazon mehreren Vorwürfen von schlechten Arbeitsbedingungen bis hin zum Preisdiktat und einem Verfahren des Bundeskartellamtes ausgesetzt sieht, stehen die Chancen nicht unbedingt schlecht – zumal der Tolino Shine im Gegensatz zum Kindle das weit verbreitete ePub-Format unterstützt und nicht zwangsläufig an einen Shop gebunden ist. (basicthinking)

Kindle oder Tolino? Das wird etwa in lesen.net oder digital-reader.com (hier sind die vielen Kommentare sehr interessant) diskutiert. Ein gewaltiger Nachteil hat der Tolino: Er bietet keinen Zugang für Self-Publisher.

Ich habe diese Woche einen Tolino in der Hand gehabt, bei Weltbild.

Über das Design lässt sich natürlich streiten. Was mich aber stört: es gibt keine Notiz- und Markier-Funktion. Für mich würde der Reader schon aus diesem Grund nicht in Frage kommen.

Bei der Konkurrenz auf der andern Strassenseite will man allerdings einen andern Reader verkaufen.

Einen ausführlichen Test findet man auf literaturcafe.de.

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Offener Bücherschrank in Solothurn

Wie man einem Artikel aus der Solothurner Zeitung entnehmen konnte, ist der offene Bücherschrank auch im Winterhalbjahr sehr gefragt.

In diesem Bücherschrank kann man ein Buch einfach entnehmen und es dann lesen – dort oder auch anderswo. Man kann das Buch auch behalten, was allerdings nicht der Sinn der Sache ist. Entweder stellt man das gelesene Buch wieder zurück – oder ein anderes.

Eine ketzerische Frage: Wie steht es mit dem Urheberrecht? Darf man Bücher einfach irgendwo liegen lassen? Das sieht doch nach Tauschbörse aus, oder nicht?

Zum online Artikel der Solothurner Zeitung gibt es auch eine Umfrage. Hier ein Bild der Ergebnisse Stand 9.3.13, 14.00:

Offenbar macht man vom Angebot auch ziemlich regen Gebrauch.

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