Medien

Der letzte Schultag

Der letzte Schultag ist sicher etwas Besonderes. Damit dieses Besondere auch in Erinnerung bleibt, lässt man sich offenbar einiges einfallen. Ob allerdings eine Fahrt mit dem Roller durch die Mensa wirklich etwas so Originelles ist, ist eher fragwürdig. Offenbar aber ist die Tamedia-Presse da anderer Meinung und widmet dem Urheber dieses Streiches einen ganzen Artikel. Wie wäre es, wenn man denjenigen, die die besten Notendurchschnitte haben, einen Artikel widmen würde? Diese Leistungen sind auf jeden Fall bemerkenswerter als eine banale Fahrt mit dem Roller durch ein Schulhaus.

An der Kantonsschule in Solothurn ist dieser letzte Tag für die Schülerinnen und Schüler offenbar nichts Besonderes. In einer von der Schule organisierten kleinen Schlussfeier werden sie verabschiedet, die Verabschiedeten aber wollen nicht durch „originelle“ Aktionen auf sich aufmerksam machen. Da ist der „Tag danach“ wesentlich beliebter, der Tag nach Bekanntgabe der Prüfungsresultate. In diesem Jahr verbietet man den Schülern den Zutritt in die Schule, wie die Solothurner Zeitung hier und hier gemeldet hat.

 Published by WebStory
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Literarische Anspielungen in der Solothurner Zeitung

In der Solothurner Zeitung vom 12.9.2012 sah man auf der ersten Doppelseite die folgenden Schlagzeilen:

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Nicht weniger poetisch tönt auch eine weitere Schlagzeile auf dieser Doppelseite:

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Wie wär es dann anstatt

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mit: Ganz Paris träumt von der Seine?

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Verschiedene Medien im Einsatz

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Heute ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich im Verlaufe des Morgens wieder einmal drei verschiedene visuelle Medien eingesetzt habe: Hellraumprojektor, Beamer und Wandtafel. Die Wandtafel benütze ich täglich, ebenso den Beamer. Den Hellraumprojektor hingegen werde ich wohl nächstens einmal entsorgen, der Einsatz heute war doch eher eine Ausnahme.

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Gedichtanalysen präsentieren

In einem Projekt, das ich vor der Spezialwoche durchgeführt habe, mussten die Schülerinnen und Schüler Gedichte nach einem vorgegebenen Muster analysieren. Anschliessend präsentierten sie die Analyseergebnisse mit dem Tablet PC auf einer vorbereiteten Powerpoint-Folie.

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Diese Bilder zeigen die Präsentation einer Gruppe zum Gedicht "Morgenlied" von Ludwig Uhland. Das zweite Bild zeigt, wie konzentriert der Schüler die Annotationen auf der Folie vollzieht.

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Das linke Bild zeigt, dass die Gruppe zusätzlich zur Powerpoint-Präsentation auch noch die traditionelle Wandtafel benützt hat. Dies ergab einen ganz speziellen Effekt. Das rechte Bild zeigt die fertige Folie.

Zum Abschluss wurde das Gedicht auch noch vorgetragen. Ich machte eine Aufnahme mit dem ipod, die Datei habe ich anschliessend mit dem Programm Audacity bearbeitet. Hier  Hier kann man den Vortrag anhören.

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Think before you poste

Dieses interessante Video über die Anonymität im Internet habe ich über klisch.net bei You Tube gefunden. In der gleichen Reihe gibt es weitere interessanter Videos.

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Online werden Artikel besser gelesen als in Zeitungen

Viele werden wohl der Meinung sein, dass Artikel online flüchtiger gelesen werden als in Printmedien, weil die Aufmerksamkeitsspanne kürzer ist und meist nur kurze Texte zur Kenntnis genommen werden. Das aber scheint ein Mythos zu sein, an den sich möglicherweise die Vertreter der Printmedien klammern.


Nach eine Studie des Poynter Institute lesen offenbar Testpersonen Artikel auf dem Bildschirm intensiver als in Printmedien, d.h. es lasen mehr Personen die Artikel überhaupt zu Ende als in den vergleichbaren Papierversionen. Wenn die Bildschirme noch besser werden, dann wird z.B. das Lesen und Bearbeiten von digitalen Zeitungsartikeln mit einem Tablet PC sicher noch einmal attraktiver werden. Dem vollständigen Artikel findet man hier. Man kann sogar ein Video anschauen, in dem Mitarbeiterinnen dieses Institutes die Studie vorstellen.

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Springer-Chef will Papier abschaffen

Springer-Chef Mathias Döpfner hat Papier als Informationsmedium abgeschrieben. Er könne es gar nicht abwarten, dass onlinebasierte elektronische Geräte das Papier ersetzten und Druck und Vertrieb überflüssig machen.

Für mich ist erstaunlich, dass dies der Chef eines solchen Medienkonzerns sagt. In Zukunft also eine papierlose Zeitung? Hier findet man den entsprechenden Artikel.

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Zwei Drittel der Deutschen nutzen das Internet

Wie man kürzlich auf PC-Welt lesen konnte, nutzen zwei Drittel der Deutschen das Internet. Dies hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Im Jahr 2006 haben 65% aller Personen über zehn Jahre gemäss diesen Daten das Internet genutzt, 56% nutzen es täglich oder fast täglich, ein Jahr zuvor waren dies noch 50%. Interessant ist, dass 60% der Frauen im ersten Quartal das Internet nutzten, aber 71% der Männer, 49% der Frauen und 61% der Männer nutzten es täglich.

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Japan: Psychische und physische Gewaltanwendung an Schulen bald wieder erlaubt

Wie ich in einem Weblog im lehrerfreund lesen konnte, unterstützt offenbar der japanische Ministerpräsident den Vorschlag einer Expertenkommission, leichte phsychische und physische Gewaltanwendungen an Schulen wieder zuzulassen, um aufsässige Schülerinnen und Schüler zu bändigen. Als Quelle wird in diesem Beitrag die Kleine Zeitung angegeben. Ein einfacher google-Suchauftrag mit dem ganzen Titel dieses Weblog-Beitrags zeigt eine ganze Reihe von Webseiten, die dieses Thema aufgenommen haben. Nach weiterer Recherche auf news.google bin ich nun hier auf eine Agenturmeldung von AFP gestossen, die Kleine Zeitung hat diese Meldung wortwörtlich übernommen, ohne Quellenangabe. Schliesslich habe ich noch einen Spiegel-Artikel gefunden, der die gleiche Meldung bringt. Als Quelle wird dort auch Reuters erwähnt.

In einem Forum, auf das die genannte Kleine Zeitung verlinkt, wird schon sehr emotional über dieses Thema diskutiert. Im Spiegel-Artikel wird dann allerdings der kulturelle Hintergrund des japanischen Bildungswesens immerhin erwähnt. Somit wird klar, dass diese Art der Bestrafung nicht das ist, was besorgte Pädagogen im erwähnten Forum kommen sehen. Diese Meldung ist wahrscheinlich ein weiteres Beispiel für das Aufbauschen und Verändern von Nachrichten.

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Computer für Jugendliche wichtiger als der Fernseher

In den TeachersNews bin ich auf eine Studie aufmerksam gemacht worden, die die Wichtigkeit der Medien Fernseher und Computer für die Jugendlichen thematisiert: "Computer nehmen im Leben junger Menschen einen immer breiteren Raum ein. Müssten sich Jugendliche für ein Medium entscheiden, würden 26 Prozent den Computer und jeweils 19 Prozent Fernseher und Internet wählen. Obwohl der Fernseher noch immer das am meisten genutzte Medium ist, wird er in der persönlichen Wichtigkeit der Jugendlichen erstmals durch den Computer vom Spitzenplatz verdrängt."

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

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