digitale Schule

Social Media Strategie unserer Schule

Über einen Beitrag auf blogthek bin ich auf eine interessante Seminarbeit von Sven Ruoss gestossen, die er an der Hochschule für Wirtschaft Zürich verfasst hat, Thema: „Social Media Strategie der Kantonsschule Zürich Nord„. Das Thema ist also die der Social-Media-Auftritt der Kantonsschule Zürich Nord. Im ersten Teil der Arbeit untersucht der Autor allerdings 78 Kantonsschulen der Schweiz „bezüglich ihrem Facebook-Auftritt“.

Interessant ist, dass lediglich 29% der insgesamt 78 Kantonsschulen, das sind 23 Schulen, über eine Facebook-Seite verfügen, die auch offiziell von der Schule gepflegt werden. Von diesen 29 Seiten werden vom Autor lediglich 6 mit dem Prädikat genügend beurteilt, 17 Schulen schneiden ungenügend ab.

Kurz zusammengefasst: die Kantonsschule Solothurn (KSSO) ist zusammen mit der Kantonsschule Glarus auf Platz 7, d.h. knapp ungenügend.


Wie sieht es mit dem Auftritt der Kantonsschule Solothurn in Facebook aus? In einem früheren Beitrag habe ich diesen Auftritt schon kurz vorgestellt.

  • Die Schule als eine normale Facebook-Gruppe vertreten. Bevor diese Gruppen-Seiten von Facebook umstrukturiert worden sind, hatte die Seite viele Mitglieder, heute ist sie praktisch inexistent. Gegründet hat sie ein ehemaliger Schüler, der unterdessen nicht mehr bei Facebook ist. Die Administrator-Rechte liegen jetzt bei mir. Diese Seite wurde allerdings nicht beurteilt. Sonst wäre das Urteil noch wesentlich schlechter ausgefallen.
  • Dann hat die Schule die offizielle Facebook-Seite. Hier ist etwas mehr los: 50 Freunde haben wir und im Moment 648 Gefällt-mir-Klicks, dies ergibt in der Beurteilung der Grösse also 9 von 10 Punkten. Der letzte offizielle Eintrag stammt vom 6.1.2012. Im vergangenen Jahr war es also sehr, sehr ruhig. Was die Interaktion betrifft, so läuft auf der Seite auch alles sehr, sehr ruhig. Im Jahr 2011 war auf der Seite allerdings einiges los, ich habe die jeweiligen öffentlichen Schul-Termine nachgetragen. Das genügte, um 4 von 10 Punkten zu erreichen. Der Massstab war sicher nicht hart.

Ich werde die Seite voraussichtlich wieder vermehrt pflegen. Einen weiteren Versuch ist es sicher wert.

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Apples Vision eines Tablet Computers

Auf dieses Video von Apple aus dem Jahre 1995 bin ich über den E-Learning Blog gestossen.

Bedienung mit einem Stift, Kommunikation über die Webcam, Austausch von Informationen, Bild- und Audioaufnahmen, nachträgliche Bearbeitung der Bilder mit dem Stift, all das bieten die heutigen Tablet PCs. Die Präsentation im Schulzimmer, wo die Schüler interaktiv eingreifen können, ist allerdings (noch?) nicht ins Schulzimmer gedrungen. Interessant scheint mir die Forderung, dass der Zugang zu Informationen für alle möglich sein sollte, und das im Jahre 1995.

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Schulen auf facebook

kanti-facebook

Wie man hier lesen kann, stellt die TU Graz ihre Aktivitäten auf facebook dar. Offenbar sind bereits viele Schulen in England diesen Weg gegangen. Die entsprechende Liste, die man hier finden kann, listet 20 Universitäten in England auf, die bereits auf facebook präsent sind. Die Universität Oxford hat gemäss dieser Liste  14’867 Fans. Ein Blick auf die facebook-Seite zeigt, dass es jetzt schon 15’998 sind.

Auch die Kanti Solothurn ist in facebook vertreten, einmal als normale Gruppe – dies schon länger, dann aber auch – seit heute – auf einer facebook-Seite.

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Neues Handbuch unserer Schule

@P1140411

Zu Beginn des neuen Semester hat das gesamte Personal der Schule das neue “Handbuch” der Schule bekommen: Ordnerblätter – schätzungsweise 250 Seiten. Da die Postfächer an unserer Schule zu klein sind, konnten nicht alle Lehrpersonen das Handbuch gleichzeitig erhalten, nur etwa jeder dritte. Die restlichen erhalten das Handbuch dann, wenn die Fächer der Kolleginnen und Kollegen geräumt sind.

Eine Frage taucht natürlich sofort auf: könnte man das Ganze nicht auch auf pdf-Basis machen? Wir würden sicher viel Papier sparen, und – Hand aufs Herz – viele lesen das Handbuch sowieso nicht, den meisten dient es bestenfalls als Nachschalgewerk, wenn entsprechende Fragen auftauchen. In diesem Fall ist die pdf-Version ohnehin besser, eine Suche in digitalem Datenmaterial ist schneller als in Ordnerblättern.

handbuch

Das ganze Handbuch gibt es aber auch in pdf – war die Papierversion für alle wirklich nötig?

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