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Ebook-Suche über billigbuch.ch

Vor einiger Zeit habe ich auf den bevorstehenden Service der Ebook-Suche von billigbuch.ch hingewiesen. Seit einiger Zeit ist es soweit. Die Suche kann auf Ebooks eingeschränkt werden.

Ich habe eine Suche nach Thomas Hürlimann gestartet. Dabei ist u.a. das Folgende herausgekommen:

Also klicke ich die Suchfunktion nach diesem Buch an und starte den Preisvergleich. Dies ergibt folgendes Bild:

Was fällt auf?

  • Die Preise der Schweizer Anbieter sind alle gleich, und dies trotz aufgehobener Buchpreisbindung!
  • Ex Libris führt das Buch nicht im Angebot, dort sind auch Ebooks immer preisgünstiger. Darf Ex Libris deshalb das Buch nicht anbieten?
  • Bei books.ch und buch.ch muss man Porto bezahlen: das ist natürlich ein Fehler der Webseite.
  • Amazon bietet das Buch billiger an, stimmt das?

Klickt man das Amazon-Angebot an, dann sieht man überraschenderweise, dass das Buch doch teurer ist:

 

Und wo liegt der Fehler? Irrtümlicherweise wird von billigbuch.ch die Mehrwertsteuer von 19% bei Amazon abgezogen. Dies gilt aber ausdrücklich nicht bei Ebooks, wie man der Amazon-Seite entnehmen kann.

Fazit: Was bringt ein Preisvergleich, wenn alle Preise gleich sind? Nichts. Ich frage mich allerdings, wie lange sich diese Preisabsprache in der Schweiz halten kann, immerhin ist die Buchpreisbindung per Volksbeschluss aufgehoben worden.

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Digitale Bibliotheken – Engpässe

Eben habe ich auf der kantonsbibliothek baselland digital das Angebot betrachtet an Neuzugänge betrachtet.

Ein Blick auf die Resultate zeigt Interessantes:

  • 40 neue Titel sind seit dem 31.7.14 dazugekommen
  • 20 Titel am 14.8.14 und 20 Titel am 31.7.14
  • Keiner der 40 Titel ist sofort verfügbar
  • 4 Titel werden in den nächsten 14 Tagen wieder verfügbar sein
  • Einige Titel sind noch über Monate ausgeliehen

Dieser Titel ist der Renner, er wird erst wieder ab dem 11.4.2015 verfügbar sein:

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Ebook-Preise vergleichen schon bald offiziell auf billigbuch

Wie mir der Betreiber der Seite billigbuch.ch, Alexander Schneebeli, eben mitgeteilt hat, wird dieser Service nächstens kommen. Es sei das nächste Projekt und angesichts der Wichtigkeit sei es auch eine Notwendigkeit. Da sind wir aber wirklich gespannt. Allerdings werden die Preisunterschiede wohl kaum derart gross sein wie bei den Printausgaben.

Es gibt übrigens eine Webseite, auf der man jetzt schon die Preise von Ebooks vergleiche kann, nämlich buchpreis24.ch. Da diese Seite aber nur deutsche Anbieter vergleicht, ist sie für Schweizer völlig uninteressant, denn in Deutschland gilt bekanntlich auch für Ebooks die Preisbindung, d.h. der Verlag setzt einheitliche Preise für Ebooks fest, diese sind dann bei jedem Anbieter zum gleichen Preis verfügbar.

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Buchpreise für Ebooks vergleichen

Als in der Schweiz 2007 die Buchpreisbindung aufgehoben wurde, machte es plötzlich Sinn, Buchpreise zu vergleichen. Zu diesem Zweck wurde das Tool billigbuch.ch entwickelt, das ich vor langer Zeit einmal hier kurz vorgestellt habe. Die Wiedereinführung der Buchpreisbindung wurde in der Schweiz schliesslich 2012 in einer Volksabstimmung definitv abgelehnt. Wie aber sieht die Situation für Ebooks aus? Auch für Ebooks müsste es eigentlich keine Buchpreisbindung geben, wie aber kann ich hier die Preise vergleichen?

Billigbuch.ch stellt diese Option nicht zur Verfügung. Wie man auf dem Screenshot sehen kann, ist ein Vergleich von Büchern/Hörbüchern, und zwar deutscher und fremdsprachiger Bücher, von Filmen, Musik und Games möglich, nicht aber von Ebooks.

Wenn man also z.B. nach einer Buchausgabe sucht, dann wird man als Treffer keine Ebooks erhalten. Das Beispiel von Alex Capus‘ „Léon und Luise“ soll dies veranschaulichen.

Ein Suchauftrag ergibt diese drei Treffer

Mit einem Trick kann man allerdings auch Ebooks suchen. Dazu muss man die EAN/ISBN-13-Nummer des Ebooks herausfinden, etwa durch eine Suche bei buch.ch: 9783446236929.

Nun kann man auf der Seite von billigbuch.ch nach dieser EAN-Nummer suchen, und siehe da, man erhält das folgende Resultat:

Ein Preisvergleich ergibt dann das folgende Resultat:

Allerdings stimmt doch einiges nicht:

  • Warum soll das Herunterladen eines Ebooks Porto kosten? Diese Kosten werden einfach aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Anbieter herausgelesen, sie gelten also nicht.
  • Die Preise stimmen teilweise nicht: Der Amazon-Preis ist klar falsch, er beträgt 9.99 Euro, wie übrigens überall in Deutschland, weil dort bekanntlich auch für alle Ebooks die Preisbindung gilt.

Der Vergleich zeigt also: Ex-Libris verkauft das Ebook 40 Rp. billiger als die Konkurrenz in der Schweiz, Lehmanns und Lesestoff verlangen einen Fantasiepreis.

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Ebook teurer als Paperback

Da staunt man aber nicht schlecht:

Die Paperbackausgabe von „Evernote for Dummies“ kostet $14,73, das Ebook $16.65. Das soll mir jemand erklären.

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Der neue Kindle-Button

Auf digital-reader.com konnte man heute lesen, dass Amazon keine Gelegenheit auslasse, damit möglichst alle Inhalte problemlos auf den Kindle transferiert werden können. Es begann 2007 mit dem Email-Service, mit dessen Hilfe man Dokumente in das Kindle-Format umwandeln konnte. Dann sind immer neue Apps hinzugekommen, etwa das Firefox-Browser-App sendtoKindle.

Neuste Entwicklung ist ein „Send-To-Kindle-Button“, den man auf einer Webseite installieren kann, hier kann man ihn bei Amazon finden. Auch ein WordPress-Plugin ist erhältlich, ich habe es bereits installiert.

Und wann gibt es ein „Sent-To-Tolino-Button“?

(mehr …)

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Auf der Suche nach dem Klodeckel

Heute wurde ich nach einer Meldung auf pr-inside.com auf eine Neuerscheinung aufmerksam gemacht, die an der diesjährigen Leipziger Buchmesse für Aufsehen sorgt: Das im Selbstverlag erschienene Erstlingswerk von Ramin Peymani: Klodeckel 2012. So lese ich auf jener Seite:

Mit seiner ironisch-tiefgründigen Gesellschaftskritik ‚Klodeckel 2012‘ hat er offenbar den Nerv der Zeit getroffen. Auf mehr als 100 Seiten widmet er sich spitz und doch amüsant den vielen kleinen und großen Aufregern, prangert die Konjunktur der Ideologen an und spricht Klartext über Umerzieher und Begriffsumdeuter.

Also mache ich mich auf die Suche nach diesem Buch, und zwar möchte ich mir das Ebook „anschauen“. Laut pr-inside.com soll es als als normales Buch im Handel erhältlich sein, aber auch als Ebook.

  • Ich versuche es traditionell auf buchhaus.ch und buch.ch – in beiden Fällen komme ich ohne Probleme zum Angebot des Buches, das bei BOD erschienen ist, im ersten Fall für CHF 11.90, im zweiten für CHF 10.40.
  • Eine Suche bei ex libris führt ebenfalls zu einem Treffer – hier für CHF 8.40.

Wo aber ist das Ebook, keiner dieser Anbieter hat es im Programm. Auf der Seite des Autors wird man schliesslich auf Amazon verweisen.

  • Also versuche ich es bei Amazon, und siehe da, hier haben wir die gedruckte Variante für EUR 6.80 und das Ebook für EUR 3.99.

Ich lasse mir eine Leseprobe schicken, das wars. Ohne Amazon wäre ich nicht zu diesem Ebook gekommen. Ich lese die ersten Seiten und bin beeindruckt – also kaufe ich das Buch, so einfach kann das gehen.

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Tolino – das neue Wunder?

Während man aus Deutschland vorwiegend [tippy title=“Positives“ reference=““ header=“off“] Etwa hier oder hier.[/tippy]  zu diesem neuen Reader hört, tönt es im englischsprachigen Ausland etwa bei digital-reader.com etwas anders. So wird etwa auf die Tatsache verwiesen, dass die iOS-Apps und die Android-Apps von Weltbild und Hugendubel nach dem Update nicht mehr funktionieren, d.h. Nutzer meldeten, dass sie nach dem Update keinen Zugang mehr auf ihre Konten hätten. So zeigt ein Blick auf das Feedback zum Weltbild-Android-App die Situation:

Im deutschen Sprachraum sieht man diesen neuen Reader als klare Chance gegen die Übermacht von Amazon, deshalb ist es wohl nicht ganz zufällig, dass Amazone seit einiger Zeit mit Negativschlagzeilen wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der deutschen Presse zu finden ist.

Einen solchen Sturm der Entrüstung hat der Online-Händler Amazon noch nicht erlebt. Die Berichte über die Arbeitsbedingungen, die vor Weihnachten für Leiharbeiter herrschten, die im Versandzentrum im hessischen Bad Hersfeld eingesetzt waren, hat bis zum Bundestag für erregte Debatten gesorgt. Amazon musste sich im Plenum den Vorwurf gefallen lassen, die Zustände seien menschenverachtend gewesen. Ein gutes Wort wollte niemand für den amerikanischen Handelsriesen einlegen; die Kritik zog sich quer durch alle Fraktionen. (Frankfurter Allgemeine)

Oder in einem andern Blog:

Und nicht zuletzt könnte es der Allianz gelingen, den Tolino als „deutsche Alternative“ zu positionieren. In Zeiten, wo sich Marktführer Amazon mehreren Vorwürfen von schlechten Arbeitsbedingungen bis hin zum Preisdiktat und einem Verfahren des Bundeskartellamtes ausgesetzt sieht, stehen die Chancen nicht unbedingt schlecht – zumal der Tolino Shine im Gegensatz zum Kindle das weit verbreitete ePub-Format unterstützt und nicht zwangsläufig an einen Shop gebunden ist. (basicthinking)

Kindle oder Tolino? Das wird etwa in lesen.net oder digital-reader.com (hier sind die vielen Kommentare sehr interessant) diskutiert. Ein gewaltiger Nachteil hat der Tolino: Er bietet keinen Zugang für Self-Publisher.

Ich habe diese Woche einen Tolino in der Hand gehabt, bei Weltbild.

Über das Design lässt sich natürlich streiten. Was mich aber stört: es gibt keine Notiz- und Markier-Funktion. Für mich würde der Reader schon aus diesem Grund nicht in Frage kommen.

Bei der Konkurrenz auf der andern Strassenseite will man allerdings einen andern Reader verkaufen.

Einen ausführlichen Test findet man auf literaturcafe.de.

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Darf man den Kopierschutz bei Ebooks knacken?

Am 31.1.13 erschien in der NZZ der Artikel Wie man den Kopierschutz knackt. Der Artikel stellte sich die Frage, ob man den Kopierschutz bei DRM-geschützten Ebooks überhaupt knacken darf. Eine Nachfrage bei Por Litteris, der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaft, hat ergeben, dass dies legal ist:

 Es ist erlaubt, den Schutzmechanismus zu umgehen, solange die derart ‹befreiten› E-Books nur privat verwendet werden.

Allerdings muss der Nutzer diese Manipulation selber vornehmen, aus diesem Grund sind in besagtem Artikel auch keine Links oder Anweisungen zur Entfernung des Kopierschutzes zu finden.

Was mir nicht ganz klar ist, was es bedeutet, dass die befreiten Bücher „nur privat verwendet werden“ dürfen. Der Schlusssatz im NZZ-Artikel lautet:

 Deshalb kann an dieser Stelle auch nicht erklärt werden, was man genau tun muss, um die Freude bei der Lektüre von DRM-geschützten E-Books mit anderen zu teilen.

Das heisst, dass ein solches Buch auch mit Freunden geteilt werden darf. Das scheint mir doch sehr interessant zu sein.

Via blogthek.

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Storyworld geschlossen

Wie ich in einem Email vom 22.12.2012 lesen konnte, ist Storyworld am 21.12.2012 geschlossen worden, und zwar betrifft das sowohl storyworld.ch als auch storyworld.de.

Der Service von storyworld wurde am 21. Dezember 2012 eingestellt. Wir bedanken uns für Ihre Treue in den letzten drei Jahren ganz herzlich. Für Ihre Buch- und Medienwünsche empfehlen wir Ihnen books.ch den Online-Shop der Orell Füssli Buchhandlung. books.ch bietet ein noch umfassenderes Angebot von über 7 Mio. Artikeln, zusätzlich über 400’000 eBooks und attraktive Top-Preis-Angebote.

Sotryworld wurde im Juni 2010 von Orell Füssli ins Netz gestellt. Damals schrieb die Berner Zeitung:

Mit dem zweiten Onlinediscounter Storyworld.ch will der Branchenriese Orell Füssli den Onlinehandel aufmischen.

Im Blog carpathia wird vermutet, dass durch die definitive Aufhebung der Buchpreisbindung der Discounter nicht mehr benötigt wird.

Orell Füssli hat sich für die Büchpreisbindung stark gemacht, aber eine Doppelstrategie gefahren, in dem mit Storyworld gleichzeitig ein Discount-Ableger in der Schweiz und in Deutschland aufgebaut wurde. Falls die Buchpreisbindung gekommen wäre, hätte man den Schweizer Markt aus Deutschland beliefert zu Discountpreisen und parallel weiter unter eigenem Namen im Hochpreissegment verkauft – sozusagen amtl. bewilligt.

Nachtrag vom 26.12.2012:
Ich habe vor dem 21.12.2012 noch bei Storybooks ein Buch bestellen wollen, dann kam das Email mit der Mitteilung der Schliessung der Seite. Storybooks hatte mir ein Angebot für Dürrenmatts „Physiker“ für CHF 7.80 gemacht. Nun hat mich die Seite von Storybooks an buch.ch verwiesen. Dort kostet das gleiche Buch nun 11.90, also fast CHF 3.- mehr, doch sehr bemerkenswert.

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Er bietet keinen Zugang für Self-Publisher.

keine Notiz- und Markier-Funktion