Elearning

Lernkartei online

Die Seite Lernkartei.ch bietet einen interessanten Service an. Man findet dort eine Reihe von Lernkarteikarten, etwa zu Sprachen, aber auch z.B. zur Volkswirtschaft. Die Idee dahinter:

Alle für einen, einer für alle. Das ist die Devise von www.lernkertchen.ch. Hier können alle die sich anmelden Lernkärtchen (bestehend aus Frage und Antwort) eingeben und lernen. Alle anderen können diese Lernkärtchen auch lernen. Die Gruppierung der Lernkärtchen in Themen bringt die nötige Ordnung.

Man kann dann sowohl online lernen oder die Karten ausdrucken und dann traditionell auf Karteikarten lernen. Ausdrucken kann man aber erst, wenn man selber mindestens 20 Kärtchen selber eingegeben hat.

Leider funktioniert die Gruppierung nicht wirklich gut, so dass man etwa die Karten zu einer bestimmen Sprache zusammensuchen muss.

Eine weitere Schwäche: man muss die Karten alle manuell eingeben, es fehlt etwa eine Importfunktion. Ich kann mir vorstellen, dass doch einige Schüler bereits Karten auf dem Computer angelegt haben. Dadurch liesse sich ein erneutes Eintippen vermeiden. Auch eine Exportfunktion in eine Tabelle wäre sicher von grossem Vorteil, so könnte man die Kärtchen etwa auch auf einem Pocket PC verwenden.

Statistisches zur Internetnutzung an Universitäten

Auf der Seite von campus-innovation bin ich auf einen Kommentar einer neuen Studie gestossen: In einer Studie von TNS Infratest im Auftrag von Microsoft sind 200 Studierene unterschiedlicher Fachrichtungen und Semester befragt worden. Aus der Studie lassen sich sehr viele Informationen gewinnen. So vernimmt man, dass 96,2% der befragten Studenten einen PC, Laptop oder internetfähiges Handy besitzen. Interessant sind die Ergebnisse in Bezug auf den ICT-Einsatz der Dozenten:

 

Im Lehralltag halten sich alte Technologien hartnäckig: 63,4 Prozent der Lehrkräfte an Hochschulen nutzen häufig Tafeln und 62,4 Prozent einen Overhead-Projektor.

Auf die Frage nach der Zufriedenheit mit dem gesamten Angebot der Institution, hat sich folgendes Bild ergeben:

 

In der Gesamtbetrachtung aller IT-Angebote an Hochschulen vergeben nur 7 Prozent der Befragten die Bestnote „1“, 46,9 Prozent der Studenten würden die Note „2“ vergeben. Die restlichen 46,1 Prozent vergeben schlechtere Noten.

Hier findet man den Link auf die Pressemitteilung von Microsoft.

 

Zeitschrift Computer und Unterricht

   

In Beats Blog findet man einen Hinweis auf die neue Ausgabe der Zeitschrift Computer und Unterricht. Sie ist dem Thema “Web 2.0 – Internet Interaktiv” gwidmet. Wenn man auf die Seite des Friedrich Verlages geht, kann man auch ein Bild der Titelseite des neuen Heftes sehen, man kann sogar ein Inhaltsverzeichnis der Ausgabe kostenlos herunterladen. Mehr aber nicht! Das Heft gibt es offensichtlich nur als Printausgabe. Dies ist eigentlich erstaunlich. Eine Zeitschrift, die sich diesem Thema widmet, sollte man doch digital bekommen können. Da frage ich mich, in welchem Jahr wir eigentlich leben. Ich habe dem Verlag ein entsprechendes Email geschrieben, ich bin gespannt auf eine Antwort.

Nachtrag vom 21.5.07:

Die Antwort ist eingetroffen. Man bedankt sich für das Interesse und bestätigt mir, dass die Zeitschrift (noch) nicht digital erhältlich sei. Offensichtlich hat man aber Angst vor einer möglichen “unauthorisierten … Weiterverbreitung”. Man arbeite aber verlagsintern an einem möglichen Konzept.

Ich weiss nicht so recht, was das nun soll. Kann man in den nächsten Wochen, Monaten oder erst einem Jahr mit einer digitalen Ausgabe rechnen? Mit Genugtuung habe ich festgestellt, dass auch Beat Doebeli auf eine digitale Ausgabe wartet. Ich werde dem Verlag nochmals schreiben, vielleicht kann man den Prozess ja beschleunigen.

Kostenloser Online-Vokabel- und Konjugations-Trainer

Über Teachers News bin ich auf das Angebot von vocabulix.com gestossen, einen Vokabel- und Konjugationstrainer. Wenn man auf der Startseite z. B. den Vokabeltrainer anklickt, dann kann man die Mutter- und die Zielsprache festlegen, anschliessend kann man Vokabeln nach Schwierigkeitsgrad (bis Grad 85 ist wählbar), nach Thema oder aber eine Übung nach Bildern auswählen. Dann wird ein Wort in der Muttersprache ausgegeben und man muss das entsprechende Wort in der Fremdsprache eintippen. Die Lösung bekommt man dann sowohl schriftlich als auch vorgesprochen, wenn man dies wünscht. Es lassen sich auch eigene Lektionen zusammenstellen. Der Konjugationstrainer funktioniert ähnlich, nur dass hier statt Vokabeln Verbalformen abgefragt werden. Die Liste der Verben ist allerdings vorgegeben und relativ klein. Wenn man sich registriert, kann man seine Resultate sogar speichern.

18'000 Lehrer an der "National Educational Computing Conference" in Atlanta

Wiederum im Tablet PC Educational Blog habe ich eine Ankündigung einer Konferenz für Lehrer in Atlanta gefunden, der NECC 2007. Auf der entsprechenden Homepage kann man lesen, dass über 700 Präsentationen im Bereich Elearning dort erfolgen werden. Einen kleinen Einblick in diese Veranstaltung bekommt man, wenn man einen Blick auf das Programm wirft. So lautet etwa eine Veranstaltung: Ein Computer für jedes Pult? Ein Blick auf die Ankündigung diese Kurses zeigt das hohe Niveau.

Tablet PCs an der Bishop Hartley High School

Wie ich im Tablet PC Education Blog lesen konnte, werden an der Bishop Hartley High School, Columbus OH, Tablet PCs eingesetzt. Wie es scheint, haben alle Schüler dieser Schule einen Tablet, einen HP TC1100, wie man auf den Bildern sehen kann.

Diese Schule ist eine katholisch orientierte High School, in der Religion obligatorisch ist. Interssant ist, dass eine solche Schule diesen technologischen Vorstoss macht. Einen Video-Bericht über dieses Projekt findet man hier.

WIKis als Lernplattformen

Ich bin über Tim Schlotfelds E-Learning-Blog auf einen interessanten Blog von Stewart Mader gestossen. In diesem Beitrag beschäftigt sich Mader mit der Entwicklung von E-Learning in den letzten 20 Jahren.

  • 1990 haben die Lehrer, die schon technisch versiert waren, mit Standardwebseiten gearbeitet, mit Powerpoint und E-Mail.
  • 1999 erschienen die "course management systems (CMS)", Blackboard und WebCT. Blackboard hat diese Schlacht gewonnen und letztes Jahr WebCT übernommen. Obwohl dieses CMS alles beinhaltet, was man sich wünscht, Diskussionsforum, Chat, File-Management-System, Online-Testverfahren, merke er, dass man immer mehr Zeit damit verwende, um überhaupt den Überblick über die Möglichkeiten dieser Lernplattform zu erhalten als mit der Anwendung.
  • Schliesslich (2004) sei WIKI erschienen, damit habe er ein so einfaches Tool erhalten, dass er ein wenig verwirrt sei. Warum müsse man denn überhaupt noch ein CMS einsetzen, wenn man ein so einfaches Tool habe?

Der Vorteil von WIKIs liege in der intuitiv einfachen Bedienung, die Barriere sei viel tiefer für Menschen, dort mitzumachen. Da die Universitäten aber so hohe Kosten hatten bei der Einführung ihrer CMS, wollen sie jetzt diese auch unbedingt anwenden. Stewart Mader meint, dass ein WIKI in jedem Fall auch ein komplexes CMS-System ersetzen könne.

Das wird Beat Doebeli natürlich freuen. In einem Blogbeitrag von Martin Hoffmann lese ich dann, dass er sich für seine E-Portfolios für einen Blog entschieden hat:

Für mich ist die Entscheidung längstens gefallen: Ich möchte meinen professionellen KAYWA-Konvergenz-Blog bzw. meine zahlreichen KAYWA-Blogs (siehe Blogroll) nicht mehr missen. Zahlreiche tolle Funktionen erlauben mir praktisch alles, was das Blogger-Herz so begehrt!

Ich arbeite im Moment sehr viel mit moodle, ich werde aber demnächst eine weitere Unterrichtseinheit mit einem WIKI durchführen. Die Einfachheit ist tatsächlich einzigartig. Continue reading

Chalksite – eine neue Lernoberfläche

Auf der Seite chalksite.com wird die Lernoberfläche von chalksite angeboten. Mit dieser Lernoberfläche kann der Lehrer seine Klassen verwalten wie in vergleichbaren andern Systemen. Man muss keine Software auf deim eigenen Computer oder Server installieren, das Ganze ist webbasiert.

In Chalksite kann der Lehrer Mitteilungen absetzen, Aufgaben stellen, diesen Dateien und Bilder zuordnen, es lassen sich Diskussionen führen und die Schülernoten verwalten. Schliesslich kann der Lehrer noch eine individuelle Homepage erstellen. Das Design ist vielversprechend. Nur ist das Angebot doch nicht ganz umsonst, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Bis zur Verwaltung von fünf Studenten ist das Angebot aber gratis. Auf diese Weise liesse sich also zumindest eine Arbeitsgruppe führen, etwa für eine Maturaarbeit.

Roadmap to E-Learning @ ETH Zürich

Zur Planung von E-Learning-Einheiten findet man hier eine sehr interassante Roadmap der ETH Zürich. Dort steht in w44fs.com der Einleitung: "Die Roadmap dient Ihnen als Starthilfe für die Nutzung von E-Learning in Ihrer Lehrveranstaltung. Sie spricht sowohl Personen an, die Interesse an der Integration einzelner E-Learning-Elemente haben, als auch Personen, die eine umfangreichere Einbindung von E-Learning planen." Eine wirklich lohnenswerte Publikation.