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VW-Abgasskandal

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Der VW-Abgasskandal ist bereits auf einer Wikipedia-Seite dokumentiert. Dort kann man auch die entsprechende Definition lesen:

Als VW-Abgasskandal (auch VW-Abgasaffäre, Dieselgate) wird ein seit 18. September 2015 aufgedeckter Vorgang bezeichnet, bei dem die Volkswagen AG eine Zykluserkennung in der Motorsteuerung ihrer Diesel-Fahrzeuge verwendete, um die amerikanischen Abgasnormen zu umgehen

Als Besitzer eines VW’s mit Dieselmotor stellt man sich natürlich die Frage, ob das eigene Fahrzeug auch davon betroffen ist. Um dies zu wissen, muss man nicht einfach auf den Brief von VW Wolfsburg zu warten. So kann man etwa in einem Artikel auf Zeit-online lesen, wie man vorgehen kann. Dazu geht man auf die entsprechende Seite von VW und gibt dort die FIN-Nummer des Fahrzeuges ein.

Also gebe ich meine Nummer dort ein und erhalte dann den folgenden Bericht:

Lieber Volkswagen-Kunde, wir möchten Ihnen bestätigen, dass das Fahrzeug mit der von Ihnen eingegebenen Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) WVGZZZ1TZ——– nicht von der Software betroffen ist, die Stickoxidwerte (NOx) im Prüfstandlauf (NEFZ) optimiert. Wir bedauern zutiefst, dass Ihr Vertrauen in die Marke Volkswagen derzeit auf die Probe gestellt wird, und arbeiten mit Hochdruck daran, alle Unregelmäßigkeiten aufzuklären und das Vertrauen, das so viele Menschen in uns setzen, vollständig wiederzugewinnen. Wir werden alle unsere Kunden weiterhin fortlaufend und transparent informieren. Sollten Sie weitere Fragen haben, nutzen Sie bitte unsere Kontaktfunktion auf dieser Website. Mit freundlichen Grüßen

So nebenbei hat es mich interessiert, wie denn diese FIN-Nummer zu interpretieren ist. Darüber gibt der WIKIPEDIA-Artikel Auskunft. Wenn man sich speziell für VW-FIN-Nummern interessiert, dann ist diese Seite hilfreich. Die eigene FIN-Nummer kann man hier entschlüsseln. Das Resultat meines Tests ist oben abgebildet.

Webseite von gmx nicht erreichbar

Gestern Abend hatte ich plötzlich keine Verbindung mehr zur Webseite http://www.gmx.ch. Auf der Seite von allestörungen.de wurde das Problem bereits vermerkt. Dasselbe Bild heute Morgen:

Eine kurze Suche auf google hat ergeben, dass viele Nutzer diese Störung gemeldet haben. So etwa in folgendem Beitrag:

Dasselbe wird etwa auch hier oder hier berichtet. Mit einem Mail-Programm lassen sich allerdings die Emails bis jetzt noch problemlos herunterladen, auch der direkte Zugang zum Kundencenter ist offen. Über diesen Link kommt man auch über das Web auf die Emails.

Das Beispiel demonstriert eindrücklich, wie verwundbar wir sind, wenn wir uns einem grossen Anbieter anvertrauen.

 Published by WebStory

Mythos vom freien Internet

Jeden Tag kann man bei O’Reilly radar vier kurze Links erhalten, so auch gestern. Meistens findet man sehr viel Anregendes über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit den neuen digitalen Technologien. Gestern fand man einen Link auf einen sehr interessanten Artikel von Peter Osnos mit dem Titel “The Enduring Myth of the ‘Free’ Internet”. Er spricht vom “Mantra” des freien Internets.

Auf der einen Seite jene, die abschätzig von einer neuen Gratiskultur des Internets sprechen. So versuchen uns die Medien immer wieder klarzumachen, dass diese Gratis-Mentalität auf die Dauer nicht funktionieren könne. So lesen wir etwa im tagespiegel.de “Medienkonzerne erklären Gratiskultur zum Jahrhundertirrtum“. In diesem Artikel wird darauf hingewiesen, dass immer mehr Medienunternehmen weltweit Bezahlangebote einführen würden:

Die Umsonstkultur des Internets wies nicht den Weg in eine Ära von Prosperität, sondern löste die schwerste Medienkrise seit Erfindung der Drucktechnik aus. Die Verlage investierten weltweit Milliarden in die neue Technik, ohne je angemessene Erträge einzufahren.

Auf dieser Seite ist man also überzeugt, dass sich nun das Blatt wendet1. Etwas anders liegt die Problematik der Musik- und Filmindustrie. Hier sieht man riesige Verluste, weil viele Nutzer sich im Internet gratis bedienen. So liest man in einem Artikel von Zeit online mit dem Titel “Noch immer sind 95 Prozent aller Downloads illegal“:

Im Digital Music Report zieht die Branche Bilanz: Es werde mehr Musik im Netz verkauft. Doch der Schaden durch Piraterie koste bis 2015 rund eine Million Kreativ-Jobs.

Zur Eindämmung dieser Downloads werden in Deutschland kistenweise Abmahnungen ausgesprochen, dies mit Bezug auf Urheberrechtsverletzungen.

Auf der andern Seite sieht man gerade dieses freie Internet in Gefahr. Einerseits wird die Vorstellung des traditionellen Urheberrechtes in Frage gestellt. Dies macht etwa die Piratenparteien, indem sie sich für eine Modernisierung des Urheberrechtes, aber auch für einen freien Zugang einsetzen.2

Was aber ist das freie Internet? Ein Mythos, sagt Pester Osnos. Es gibt kein freies Internet. Coinstar money transfer Er rechnet in seinem Artikel vor, was seine Frau und er jährlich für den Internetzugang alles ausgeben. Von einem freien Internet kann also nicht die Rede sein. Der Autor zählt auf, welche Kosten in seiner Familie anfallen:

  • Gebühren für das Mobiltelefon (Abonnementskosten, ev. Zusatzkosten bei Mehrgebrauch)
  • Kabelanschluss für den Internetzugang zu Hause
  • gelegentliche Kosten für Filme und andere Inhalte
  • zusätzliche Steuern

Er kommt auf 225$ monatliche Kosten. Wenn man die zusätzlichen Kosten für die Hardware mitrechnet, dann sieht die Rechnung nochmals anders aus. Zu den obigen Beträgen kommen:

  • Anschaffung eines Mobiltelefons
  • Anschaffung eines Computers, Laptops, iPad etc.
  • Anschaffung von zusätzlichen Speichermedien

Diese Angaben stammen aus dem genannten Artikel. Wenn ich meine Kosten betrachte, dann sehe ich weitere Ausgaben:

  • Gebühren für den Usenet-Zugang (ist nicht unbedingt nötig, aber bequem)
  • Abonnement bei Pressdisplay für eine grosse Auswahl an Zeitungen
  • Zeitungsabonnemente (umfassen auch den Zugang zu digitalen Inhalten)
  • Kostenpflichtige Software, die für mehr oder weniger sicheres Surfen im Internet sorgt

Das sind zusätzliche Kosten, die mir spontan einfallen. Rechnet man alles zusammen, dann wird der Betrag eher höher sein, als jener, den Osnos nennt. Frei ist dieser Internetzugang also ganz klar nicht. Er kostet viel, eigentlich sehr viel. So erstaunt es nicht, dass viele Menschen in vielen Ländern – nicht nur in “armen” – sich keinen Highspeed-Zugang zum Internet leisten können. Osnos schreibt, dass sich 100 Mio Amerikaner keinen solchen Zugang leisten können, entweder aus finanziellen Gründen oder aus Gründen der mangelnden Infrastruktur. Von einer Gratiskultur zu sprechen ist also völlig schief, gratis gibt es da nichts. Aber das Geld fliesst halt nicht zu jenen, die die Inhalte machen:

Consumers pay huge amounts of money to connect their computers and phones to the pipelines carrying the flow of content, but very little of that money makes its way into the pockets of the people who create that content. Instead, the money goes to the Internet service providers and others who control the pipeline. This, in my opinion, should change3.

Die Situation ist wirklich paradox: Ich bezahle z.B. dafür, dass ich diese Blogbeiträge ins Internet stellen kann.

Langweilige Online-Zeitung

Warten ist angesagt, wenn man online die aktuelle Ausgabe der Solothurner Zeitung anschauen will, und zwar die epaper-Ausgabe.

So sieht der Bildschirm heute Morgen mehrere Minuten aus:

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Gestern habe ich sogar mehr als fünf Stunden auf eine Seite gewartet:

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Dies der Stand um 11:14

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Ich habe die Seite einfach sich selbst überlassen, der Stand um 14:03

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Schliesslich, um 16:44 ein erneuter Versuch, der dann zum Ziel führt:

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Kein Wunder, dass die allermeisten Leser bei der gedruckten Ausgabe bleiben. Wer kann schon fünf Stunden auf die nächste Seite warten?

Soziale Netzwerke als Thema in der Schule

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Viele meiner Kolleginnen und Kollegen tun sich sehr schwer mit dem Thema “Soziale Netzwerke” im Rahmen des ICT-Unterrichtes. Die geltenden ICT-Regelstandards des Kantons Solothurn fordern für die Sekundarstufe II in diesem Zusammenhang:

Die Lernenden
– reflektieren über die Auswirkungen von Computer und Internet auf die Gesellschaft.
– kennen die gesellschaftlichen und globalen Unterschiede im Zugang zur Informations- und Kommunikationstechnologie.
– reflektieren über mögliche Zukunftsentwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Zu diesen Standards wird eine Musterlösung mit dem Titel “Medienkonsum und Mediengewohnheiten” angeboten. Das Ziel dieser Einheit:

Die Schülerinnen und Schüler machen sich Gedanken über ihren persönlichen Umgang mit dem Handy. Sie kennen die Eigenschaften unserer Kommunikationsmethoden. Sie kennen die wichtigsten Regeln bei der Nutzung ihres Handys.

In einer Fachschaftssitzung zeigte sich dann, dass kein Lehrer dieses Thema wirklich behandelt hat im Unterricht, man erachtete es als unnötig. Ich finde dies äusserst problematisch.

Nun habe ich über TeachersNews eine weitere interessante Lerneinheit zu diesem Thema gefunden, in der nicht nur die Nutzung der Mobiltelefone thematisiert wird, sondern vor allem die Internetnutzung über soziale Netzwerke. Diese Lerneinheit findet man hier auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Die Lerneinheit wird folgendermassen eingeleitet:

Jugendliche nutzen soziale Netzwerke in großem Maße und ganz selbstverständlich in ihrem Alltag. Erwachsene beobachten dieses Verhalten oft mit Sorge und wissen wenig über die Möglichkeiten der Plattformen. In der Unterrichtseinheit stellen die Schülerinnen und Schüler die Sichtweisen von Jugendlichen und Erwachsenen gegenüber. Sie reflektieren damit ihr eigenes Nutzungsverhalten, üben zu argumentieren und zu diskutieren und lernen ihre eigene Position zu festigen und zu vertreten.

Internetzensur oder digitale Bürgerrechte?

Unter der Überschrift “Französischer Präsident will Grundregeln fürs Internet” meldet heise online:

In Paris hat am Dienstag das eG8-Forum begonnen, das zur Vorbereitung des Gipfels der Gruppe der acht großen Industriestaaten (G8) Ende Mai im französischen Deauville dienen soll. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat dazu für Dienstag und Mittwoch Vertreter der Internet- und Medienbranche geladen, darunter Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und der langjährige Google-Chef Eric Schmidt. Insgesamt haben sich 1000 Teilnehmer angesagt.

Zuerst glaubte ich, dass Sarkozy moralische Regeln anvisiert. Schnell wird einem aber klar, dass diese Minimalstandards und Reglementierungen, von denen er spricht, nichts anderes bedeuten als das Recht auf geistiges Eigentum. Zwar sollen bekannte Vertreter der Medienbranche (Mark Zuckerberg, Eric Schmidt und Rupert Murdoch werden erwartet) einfach mal zusammen diskutieren. Aber offensichtlich ist die Stossrichtung klar.

NETZPOLITIK.ORG zitiert etwa Jean-Michel Hubert, den Internetbeauftragten des Präsidenten Sarkozy, folgendermassen:

Wir brauchen eine Balance zwischen dem Schutz der privaten und wirtschaftlichen Rechte der Nutzer und einer Flexibilität, damit sich das Internet uneingeschränkt weiterentwickeln kann. …
Wir dürfen Verstöße gegen Urheberrechte, gegen den Schutz des geistigen Eigentums oder gegen den Patentschutz nicht bagatellisieren.

Ist die Angst berechtigt, dass es letztlich um Kontrolle und Zensur des Internets geht, wie taz.de meint?

Wer ist mazzurbaf?

In meinem moodle habe ich neulich gemerkt, dass ein Nutzer mit Namen mazzurbaf während eines Tages mehrfach versucht hat, sich  mit wechselnden IP-Nummern anzumelden.Ich habe mich über google auf die Suche nach mazzurbaf gemacht.

 mazzurbaf

Die Anfrage erbrachte 788’000 Resultate. Ich habe festgestellt, dass dieser Name in sehr vielen Foren präsent Moneygram money transfer ist, meistens ist er wegen seinem Benehmen ausgeschlossen worden. Am 20.5.09 etwa aus dem Forum Forumer.com. Im Forum 700wlwforum.com schliesslich fand ich einen längeren Thread, in denen man mazzurbaf bittet, nicht länger das Forum mit Spam zu belasten. Dort dann die Lösung:

It’s a “spambot”. It has no logic. It will never stop. It will keep posting, and posting, and posting… until someone blocks it’s IP address.

Im Forum friends of general bietet mazzurbaf übrigens Software an. Wenn man aber die Angebote anklickt, dann sollte offensichtlich Blogeinträge angeklickt werden, auf denen dann die eigentlichen Angebote stehen. Diese Blogeinträge sind natürlich Spam-Einträge. Schliesslich aber habe ich mazzurbaf im gigposters.com gefunden. Es handelt sich um einen Mann aus Russland ;). Seine Interessen gelten dem Mazzurbaf, seine Tätigkeit ist Russland. Auf der dieser Seite kann man schliesslich nachlesen, dass mazzurbaff einer unter vielen Spamern ist, der in letzter Zeit gehäuft Einträge in Foren hinterlässt.

Hat das gedruckte Buch eine Zukunft?

In einem Blogbeitrag schreibt HerrLarbig.de, dass das gedruckte Buch nicht am Ende ist. Das digitale Buch sieht er nicht als Gefährdung für das traditionelle Buch. Interessant ist seine Argumentation. Digitale Speichermedien haben eine gewisse Lebensdauer. Das Wissen im Netz scheint HerrnLabig unsicher.

Wissen, das heute im Netz konstruiert wird, ob in Wikipedia oder in Blogs, ist kein Wissen, dessen Speicherung so abgsichert wäre, dass es auch noch in hundert Jahren leicht zugänglich wäre, wie das bei Büchern heute überhaupt kein Problem ist.

Bücher überleben Jahrhunderte, digitale Medien nicht einmal eine Dekade, das der Grundtenor. Deshalb die Forderung:

Irgendwann müssen wir also beginnen, die uns wichtigen Erinnerungsstücke in die analoge Welt zurück zu holen: Bilder und Webseitentexte ausdrucken, digital verbreitete E-Books wieder in Buchform binden und – ganz wichig – private E-Mails, die für uns bedeutsam sind, ausdrucken und zumindest, wie früher bei Briefen verbreitet, in einer Kiste sammeln. Tun wir das nicht, könnte unsere Zeit im Rückblick eine trotz der Massen an Information für die Nachwelt zu einer „dunklen“ quellenarmen Zeit werden, insbesondere in Bezug auf das alltägliche Leben…

Hier meine pragmatische Antwort:

  • Erinnerungsstücke, die mir besonders wichtig sind, sind für andere wohl völlig unwichtig. Wer ausser mir hat also überhaupt Interesse an einer Aufbewahrung? Ich sehe nicht ein, warum ich sie ausdrucken sollte. Meine Erinnerungsstücke werden ohnehin mit mir verschwinden. Wenn sie nun etwas vor meinem Ableben verloren gehen, dann spielt dies, ehrlich gesagt, auch keine grosse Rolle.
  • Erinnerungsstücke, die einer ganzen Gemeinschaft wichtig sind, sind wohl ohnehin bereits analog vorhanden. Mir fällt spontan nichts ein, was nur digital vorhanden ist und was man als Erinnerungsstück etwa der Schweizer anschauen könnte. Und wie steht es mit Filmen aus? Sollen sie auf analoge Medien gesichert werden. Diese sind aber auch nicht sehr sicher.
  • Ebooks in Buchform binden? Was hält da wohl länger: der Ausdruck eines Ebooks oder die abertausend Speicherungen auf unterschiedlichsten Medien? Ich möchte nur kurz daran erinnern, dass 48 v. Chr. die Bibliothek von Alexandria abgebrannt ist und mit ihr sind grosse Menge von Büchern von unschätzbarem Wert vernichtet worden. Wir kennen zudem genügend Beispiele von Büchervernichtungen und –verbrennungen in der neueren Geschichte. Wer garantiert uns, dass nicht irgendein grössenwahnsinniger Herrscher auch die gedruckten Bücher vernichten lässt?

Ich glaube auch nicht, dass das gedruckte Buch verschwinden wird. Warum sollte es auch. Es gibt viele gute Gründe, warum man lieber ein gedrucktes Buch liest als ein digitales. Aber das digitale Buch wird sich in naher Zukunft durchsetzen, es wird nicht einfach die digitale Form des gedruckten Buches sein, es wird ein multimediales Buch sein mit Text, Bildern, Filmen, natürlich mit Ton. Sehbehinderte werden es sich vorlesen lassen können. Und wie sollten wir denn ein solches Buch ausdrucken zur Erhaltung?

Noch eine Bemerkung zur Vergänglichkeit der Informationen im Internet: Auf den Seiten von InternetArchive erfährt man von einem gigantischen Projekt, in dem versucht wird, digitale Texte für die Nachwelt zu erhalten:

The Internet Archive is working to prevent the Internet – a new medium with major historical significance – and other "born-digital" materials from disappearing into the past.

Knapp 20% der britischen Webnutzer surfen mobil

Gemäss einem Beitrag in PC-Welt surfen in Grossbritanien bereits 19% mit Hilfe eines Mobilgerätes im WWW. Die Studie wurde von Telephia und comScore durchgeführt. 67% dieser Surfer sind unter 37 Jahre alt, 64% sind männlich. Den Link zur offiziellen Veröffentlichung der Resultate findet man hier. Die am häufigsten besuchten Seiten der mobilen Nutzer sind BBC, MSN, Yahoo! und Google. Die Zahlen beziehen sich auf Nutzer aus Grossbritanien und den USA im Januar dieses Jahres.

Was heisst dies für die Schule? Der persönliche Laptop wird, was die Möglichkeit der Recherche und Informationsbeschaffung betrifft, ev. überflüssig. Die Schüler werden sich auf allen möglichen Websites einloggen, Verbotenes lesen, sich in die bestehenden Netzwerke der Schule, v.a. natürlich in WLANs einloggen und all das tun, was sie mit den Laptops in den verschiedenen Schulversuchen in den USA getan haben. Diese Geräte können wir ihnen aber dann nicht so einfach wegnehmen. Man kann ihnen den Gebrauch auf dem Schulareal verbieten, was aber überhaupt nicht sinnvoll ist. Einerseits kann man das Verbot nicht wirklich durchsetzen, zumindest in grossen Schulen, andererseits müssen die Schüler ja lernen, mit diesen Geräten sinnvoll umzugehen.

Gratis WLAN in der Stadt Luzern

Die persönliche Startseite von google hat es in sich, man stösst so nebenbei auf Interessantes, das man sonst nicht oder viel später erst zur Kenntnis genommen hätte.

So bin ich eben auf diese Meldung gestossen. Auf der entsprechenden Seite von PCtipp kann man Folgendes lesen:

Nach einer Pilotphase an der Pilatusstrasse sind ab sofort Teile der Alt- und Neustadt Luzern mit WLAN versorgt. Die Firma EWL (Energie Wasser Luzern) hat bislang 65 Access Points im Abstand von etwa 100 Metern installiert. Damit kann jedermann in grossen Teilen der Stadt mit einem WLAN-fähigen Notebook aufs Internet zugreifen. Die ersten vier Monate bietet EWL den Dienst dank Orange als Sponsor gratis an. Möglicherweise bleibt das Angebot auch später kostenlos. Laut einer Mitteilung von EWL braucht man sich über die Strahlung keine Sorgen zu machen: sie sei bis zu 1000 Mal geringer als bei einer Mobilfunkantenne.

Kürzlich konnte man allerdings in Beats Blog lesen, dass in England an Schulen nach einer Kampagne eines Lehrerverbandes eine grosse Diskussion über mögliche schädliche Folgen von WLANs entstanden ist. So kann man auf Teleopolis lesen:

Die britischen Lehrer sind beunruhigt, nachdem die Schulen mehr und mehr mit W-LANs für die Computer ausgestattet werden. Der Lehrerverband Professional Association of Teachers (PAT) hat eine Aktion gestartet und fordert vom Bildungsministerium eine wissenschaftliche Untersuchung über mögliche Langzeitwirkungen. Da bislang kaum Erkenntnisse vorliegen, sorge man sich um gesundheitliche Folgen von Schülern und Lehrern. Funknetzwerke könnten zum “Asbest des 21. Jahrhunderts” werden.