Schreiben

Vollständiges OneNote 2013 kostenlos

 

Gute Nachrichten für alle, die ein sehr gutes und nun völlig kostenloses Notizprogramm suchen.

Wie über den Blog Office Blogs von Microsoft bekannt gegeben worden ist, ist OneNote 2013 nun völlig freigegeben worden oder, wie es im Blog formuliert wird: noch freier als vorher. Vorher war die Funktionalität der Gratis-Version noch beschränkt.

via heise online  

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Gedanken zum Tod von Gabriele Rico

Ganze Schülergenerationen haben die Methode des Clusterings kennen gelernt, viele haben erst mit Hilfe von Clustern zur Freude am Schreiben gefunden. Zu Beginn meiner Lehrertätigkeit bin ich von einem älteren Kollegen auf Gabriele Rico aufmerksam gemacht worden. So habe ich immer wieder Klassen in das „Kreative Schreiben“ von Rico eingeführt. Viele Schüler waren dankbar, andere fanden keinen Zugang zu dieser Art des Schreibens. Auf jeden Fall waren an der Wandtafel meines Schulzimmers unzählige Cluster zu finden.

Ich erinnere mich noch an eine Arbeit eines Schülers, der mir ein Cluster und einen Text zum Thema „Angst“ schrieb. Der Anfang lautete sinngemäss:

Ich habe Angst, Angst vor der Cluster-Methode.

Gabriele Rico ist am 15. März 2013 ihrem Krebsleiden (hier eine Notiz ihrer Tochter Stephanie) erlegen, ihre Tochter Suzanne hat während der letzten Monate ihre Mutter begleitet und online viele Texte veröffentlicht. Nach dem Tod der Mutter schrieb sie das Gedicht „Auf Wiedersehn„.

Auf der offiziellen Homepage von Gabriele Rico findet man zudem viele Texte, die von ihren Schülern geschrieben worden sind.

 Nachtrag vom 19.3.2013:
Nach wie vor ist keine offizielle Pressemeldung erschienen mit der Meldung des Todes von Gabriele Rico, die im Artikel genannten Links sind die einzigen Quellen. Auf tarcherbooks.net ist heute ein Kondolationsschreiben an die Familie erschienen.
Weitere Artikel:
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Vier Links – 17.09.2012

  • Digitales Abitur mit Digital Ink – Versuch der „papierlosen Schule“
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    “Wenn heute in Bayern 1,72 Millionen Schülerinnen und Schüler wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren, sind auch 30 dabei, die im kommenden Frühjahr eine außergewöhnliche Hochschulreife ablegen werden: Mit Genehmigung des Kultusministeriums schreiben die Oberstufenschülerinnen und -schüler des Internatsgymnasiums Schloss Neubeuern im Landkreis Rosenheim ihre Abiturprüfungen im kommenden Mai und Juni nicht mehr auf Papier sondern mit Eingabestiften auf den Touchdisplays ihrer TabletPCs.”
    Quelle: TeachersNews
  • 12 Lessons Learned from 12 Years of Writing
    emu1w1ur
    ”Writing is hard.
    Writing something worth sharing is even harder.
    Writing something worth keeping — hardest.
    That’s twelve years of professional writing experience summed up in fifteen words.”
    Quelle: copyblogger
  • Privacy and the Social Web: 13 Resources
    4zajbijy
    ”Navigating the world of social media can be difficult to do while also protecting your privacy. Here are 13 articles and resources which discuss tips, tricks, and user’s rights that you’ll want to be aware of when using today’s social Web.”
    Quelle: Online Education Database
  • 50 Surprising Ways To Use Your Amazon Kindle
    0ges5byf
    ”The Kindle is good. The Kindle is great. We surrender our will, as of this date! Amazon’s own ereader attracts its fair share of fans, but its potential stretches well beyond merely reading various ebook documents.
    In addition, numerous hacks and tricks exist to push the Kindle even further, either extending its life, saving money, or tacking on some brand new features. Enjoy a few random tips to pique ebook readers’ interest, some of which require a bit of hardware and software literacy, some of which can be executed with only one neuron firing.”
    Quelle: edudemic – via Online Education Database
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7,5 Millionen funktionale Analphabeten

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Die Studie „leo. – Level-One“ von Anke Grotlüschen, die an der Universität Hamburg durchgeführt worden ist, kommt zum Ergebnis, dass in Deutschland 7,5 Millionen funktionale Analphabeten leben.

Gemäss der Studie wird unter funktionalem Analphabetismus Folgendes verstanden:

Davon wird bei Unterschreiten der Textebene
gesprochen, d.h., dass eine Person zwar
einzelne Sätze lesen oder schreiben kann,
nicht jedoch zusammenhängende – auch
kürzere – Texte. […]
So misslingt etwa auch bei
einfachen Beschäftigungen das Lesen schriftlicher
Arbeitsanweisungen.

Mehr als 4% der Erwerbstätigen sind Analphabeten.

Davon wird bei Unterschreiten der Satzebene
gesprochen, d.h., dass eine Person zwar
einzelne Wörter lesend verstehen bzw.
schreiben kann – nicht jedoch ganze Sätze.
Zudem müssen die betroffenen Personen
auch gebräuchliche Wörter Buchstabe für
Buchstabe zusammensetzen.

Interessant finde ich, dass immerhin 12,3% der funktionalen Analphabeten eine höhere Bildung absolviert haben.

Die Studie findet man hier, und hier den dazugehörenden Blog.

Über TeachersNews und rpiVIRTUELL

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Plagiate – digitale Stilanalysen

Unter dem Titel Jagd auf Plagiate lesen wir auf PCWelt:

Das Internet ist ein Eldorado für Abschreiber. Ob fertige Hausarbeiten oder komplette Wikipedia-Artikel – nie zuvor konnte man fremdes geistiges Eigentum derart leicht zusammen stehlen und als seine eigene intellektuelle Leistung verkaufen. Diesem Treiben soll Picapica einen Riegel vorschieben: Die Software der Bauhaus-Universität Weimar spürt nämlich Abschreiber auf.

Der Artikel macht dann auf das Programm picapica.net aufmerksam. Dieses soll in der Lage sein "Textübereinstimmungen zu finden", dabei könne es nicht nur wörtliche Übereinstimmungen finden, sondern auch den Grad der Veränderung feststellen. Das Programm kann sogar noch mehr, wie einer der Entwickler sagt:

Wir können innerhalb von Texten aber auch Stilbrüche zeigen. … Unter anderem die Länge von Sätzen, die Häufigkeit bestimmter Wörter und der typische Satzaufbau sind Kriterien dafür.

picpica

Das sieht ja alles sehr vielversprechend aus, für mich nicht unbedingt wegen der Möglichkeit, Plagiate aufzuspüren, sondern wegen der Möglichkeit Stilanalysen an digitalen Texten zu machen. Darauf habe ich schon lange gewartet. Ein Programm, das uns auf mögliche Stilbrüche in unseren eigenen Texten aufmerksam macht oder das man in der Schule einsetzen könnte, einfach super. Darauf habe ich schon lange gewartet. Einen Haken hat das Ganze: Das Programm ist nicht erhältlich.

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Aufsatz auf dem Laptop – Fortsetzung

Aufsatz01 Aufsatz02

Die Aufsätze, die ich in digitaler Form erhalten habe, sind korrigiert, kommentiert und wieder in den Händen der Schüler. Im Anschluss an dieses Experiment haben sich für mich folgende Fragen ergeben:

  • In welcher Form korrigiere und kommentiere ich Aufsätze, die ich digital bekommen habe?
    Einfachste Möglichkeit wäre eine digitale Korrektur und Kommentierung. Im dargestellten Fall sind alle Aufsätze mit MS Word geschrieben worden. Innerhalb dieses Programmes lassen sich Kommentare und Änderungen sehr leicht in den Text einbauen. Da in einigen Fällen aber sehr viel zu korrigieren ist, ist diese Form sehr aufwändig, vor allem für kleine Korrekturen. Wenn ich z.B. auch alle orthographischen Fehler mit der Kommentarfunktion von Word korrigiere, dann wird dies unübersichtlich. Hier bietet sich eine handschriftliche Korrektur mit dem TabletPC an. Der Wechsel aber zwischen handschriftlicher Korrektur und Kommentarfunktion über die Tastatur ist zu kompliziert und aufwändig.
    Hier muss ich noch die einfachste Form der digitalen Korrektur finden.
  • Wenn die Schüler bei der Rückgabe und Besprechung der Aufsätze keinen Computer zur Verfügung haben, dann müssen die Aufsätze ausgedruckt werden, mit oder ohne Kommentare.
    Ich habe diesen Weg gewählt. Ich habe alle Aufsätze ausgedruckt und dann handschriftlich korrigiert. Mich überzeugt das Vorgehen nicht, aber es geht nach wie vor für mich wesentlich schneller auf diese Weise. Die Korrektur am Bildschirm ist für mich sehr ermüdend und, wie ich schon bemerkt habe, auch fehleranfällig.

Wie geht es weiter mit den Aufsätzen auf dem Laptop? Ich werde ganz sicher einen weiteren Versuch machen. Der Grund ist nicht nur die höhrere Motivation der Schüler, sondern der pädagogische Mehrwert. Schriftliche Arbeiten an Universitäten und Fachhochschulen werden ausnahmslos auf dem Computer geschrieben, also müssen die Schüler das Verfassen von Texten auf dem Computer eintrainieren.

Dies heisst für mich:

  • Die Schüler müssen ihre Textverarbeitung beherrschen: sie müssen mit Formatierungen, Gliederungen und natürlich auch mit den Korrekturprogrammen umgehen können.
  • Sie müssen nach wie vor lernen, einen Text zu entwerfen, sei dies handschriftlich oder ebenfalls auf dem Computer. Es lohnt sich, die Schüler auch in die Möglichkeit von Textentwürfen mit Hilfe des Computers einzuführen. Für kürzere Arbeiten ist dies vielleicht nicht so wichtig, für längere aber kann eine gute Methode hier eine grosse Zeitersparnis bedeuten. Ich denke an digitales Mindmapping,an Concept maps oder auch an die Möglichkeit, die Gliederungsfunktion in der Textverarbeitung dafür einzusetzen.

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Wie man sich richtig bei einem Verlag bewirbt

Im Literaturcafe bin ich auf diesen interessanten Artikel gestossen: eine Zusammenfassung eines Interviews mit Andreas Paschedag, seit sechs Jahren Lektor beim Aufbau-Verlag. Die Tips findet man hier. Während seiner Tätigkeit bei diesem Verlag sind von mehreren tausend Manuskripten zwei Bücher erschienen. Der wichtigste Ratschlag für alle, die gerne gute Autoren werden möchten: Lesen, lesen, lesen! Das Literaturcafe bietet übrigens hier auch die Möglichkeit, Normseiten für die Textverarbeitung herunterzuladen.

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Essaywettbewerb

Wie ich im Langenscheidt-Blog gelesen habe, sind Jugendliche bis 25 Jahre eingeladen, einen Text zum Thema  „The role of media and information and communication technologies in building a peaceful world“ zu verfassen, maximal 800 Zeichen in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch. Der Wettbewerb ist auf der Seite der Goi Peace Foundation ausgeschrieben.

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Neue Literaturwettbewerbe

Im Literatur-Café werden gleich zwei Literaturwettbewerbe angekündigt.

  • Einmal der Schreibwettbewerb "Die Feder" von Titus Müller. Hier hat der Autor Titus Müller den Anfang einer Geschichte verfasst, diesen gilt es nun zu einer Kurzgeschichte mit max. 10’000 Zeichen werden zu lassen.
  • Dann wird der Joker Lyrik-Preis 2007 angekündigt. Das Problem ist aber, dass man auf die deutsche Seite von Jokers, also auf jokers.de nicht so ohne weiteres Zugriff hat. Wenn man die Seite aus der Schweiz anwählen will, dann wird man automatisch auf die Adresse von Jokers.ch umgeleitet.

Ein weiterer Wettbewerb findet im Wikipedia statt:

  • "Die Schreibwettbewerbe von Wikipedia haben bereits Tradition. Im März ist es wieder soweit: Zum sechsten Mal ermittelt eine Jury die besten neu hinzu gekommenen oder zumindest deutlich ausgebauten Artikel des Online-Lexikons. Wie gehabt warten einige mitunter kuriose Sachpreise und viel, viel Ehre auf die Teilnehmer." Gefunden in PC-Welt.

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