Wirtschaft

IBM ist wieder mehr wert als Microsoft

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(Quelle: seattle pi)

Am 20. Mai schliesslich ist es soweit: Der Wert von IBM ist wiederum höher als jener von Microsoft (Business Insider, Huffpost Tech). In den 90er Jahren wurde Microsoft Markführer im Bereich der Betriebssysteme und der Office-Software.

Die Parallelen zwischen beiden Unternehmen sind offensichtlich: In den achtziger Jahren war IBM das Ungetüm der Branche, gehasst von vielen wegen seiner Marktstellung. Apple ließ 1984 einen Werbespot drehen und warnte vor Big Brother – damit war im George-Orwell-Jahr niemand anderes als Mother Blue gemeint, wie IBM zu der Zeit wegen des blauen Firmenlogos genannt wurde.

Microsoft war zu der Zeit der Youngster in der Branche, gegründet 1975, von vielen geliebt, nicht zuletzt wegen des kauzigen Unternehmenschefs Bill Gates. Der Handel mit IBM, jeden Rechner des Konzerns mit Programmen von Microsoft auszustatten, machte das Unternehmen groß – größer als den Partner von einst selbst. Microsoft wuchs zum Softwaremoloch heran, verfolgt von Kartellbehörden. 1993 lag der Börsenwert von Microsoft erstmals über dem von IBM, seit 1996 ist das ununterbrochen so.

Süddeutsche.de

In den 90er Jahren wurde dann IBM umgestaltet. Schliesslich stieg die Firma 2004 ganz aus dem Geschäft mit PCs aus. Zuvor war die Festplattensparte an Hitachi verkauft worden.

Nun hat IBM den Turnaround definitiv geschafft.

Gesucht: Dipl.Twitterer

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In der Zeitung Sonntag vom 5. September 2010 konnte man lesen, dass immer mehr Firmen Profis für ihren Web 2.0-Auftritt suchen. Viele Firmen hätten erkannt, dass diese neuen Plattformen sehr wichtig sind.

Wohl ist den Unternehmen bewusst, dass sie die neuen Kanäle nutzen sollten, aber viele wissen noch nicht wie.

Deshalb fordert ein Experte, der im Artikel zitiert wird:

Es braucht eine standardisierte und integrale Ausbildung für Social Media Managment. (…)

Es handelt sich um eine neue Berufsgattung, für die noch keine klare Ausbildung vorhanden ist. Das erschwert die Rekrutierung tendenziell.

Gemäss diesem Artikel ist es also das Ziel, möglichst schnell einen Ausbildungsgang zu schaffen, der Web 2.0 – Social Media Experten ausbildet. Das Problem dürfte sich dann allerdings wiederholen. Wenn dieser Ausbildungsgang geschaffen ist, wenn er vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie anerkannt und im Berufsverzeichnis aufgenommen worden ist, dann sind wir sicher im Web 3.0 – eventuell schon weiter. Was machen die Betriebe dann? Wer in diesem horrenden Tempo der Entwicklung der digitalen Medien im Ernst darauf wartet, dass ausgebildete Fachleute auf dem Markt sind, hat den Anschluss schon verpasst.

Ein kurzer Blick in das oben genannte Berufsverzeichnis zeigt, dass wir einen solchen Beruf bereits haben: es ist der Mediamatiker.

Mediamatiker/innen verfügen über gutes Basiswissen in Informatik, Multimediatechnik, Marketing und Administration. Als Allrounder finden sie überall Einsatz, wo der professionelle Umgang mit neuen Medien und Technologien gefragt ist.

Millionen-Geschäft mit Gebrauchtbüchern

Wie man im Handelsblatt.com lesen kann, boomt das Geschäft mit Gebrauchtbüchern im Internet – und schon scheinen die traditionellen Verlage wieder um ihre Geschäfte zu bangen. Die Internet-Anbieter wie amazon bieten die Gebrauchtbücher neben den neuen an, natürlich viel billiger. "Branchen-Einschätzungen zufolge werden mittlerweile mehr als 700 Mill. Euro jährlich mit Gebrauchtbüchern umgesetzt, Tendenz weiter steigend." So kann man es in diesem Artikel lesen. Ein Verleger meint gar, dass ein Umsatzanteil von 10% in Zukunft durchaus möglich sei.

Microsoft Sieger im Reputation Ranking des Wallstreet Journals

Es mag einige erstaunen, aber laut dem Ranking des Wallstreet Journals geniesst Microsoft in den USA von allen Unternehmen das grösste Ansehen. Die Studie wurde von Harris Interactive und dem Wallstreet Journal mit immerhin 22500 Personen durchgeführt. Google wurde bei dieser Umfrage Vierter. Im Jahr 2005 war Microsoft noch an siebter, in der Untersuchung des Jahres 2003 an fünfter Stelle gewesen. Man geht davon aus, dass dies vor allem der karitativen Stiftung von Bill Gates und seiner Gattin zu verdanken ist.