Lyrik-Wettbewerb

Freitag, 13. März 2009


twitter-lyrik

Das Literatur-Café und BoD veranstalten einen neuartigen Lyrik-Wettbewerb. Gesucht wird das beste Gedicht mit maximal 140 Zeichen. Für die Teilnahme muss man sich bei Twitter anmelden, dort twittert man dann ein Gedicht. Hier findet man eine detaillierte  Anleitung für die Teilnahme.

Stand 13.3.09, 23:50: 155 Beiträge. Hier ein Beispiel:

VerlassenliegeichindeinerHaut
DieichfiebernddirvomLeibeschälte
Umzuverbergenwasnochmehrmichquälte
AlsdiefrischeWundediedeinSalzbetaut

Jan Ulrich Hasecke

Deutsche Literatur auf antikoerperchen

Mittwoch, 4. März 2009


antikoerperchen

Über PR-Inside.com bin ich auf die Seite antikoerperchen Lyrik-Datenbank gestossen. Für den Deutschunterricht ist diese Seite tatsächlich eine Fundgrube. Die Idee ist einfach: wer sich mit einem Gedicht beschäftigt hat, soll seine Ergebnisse auf dieser Seite veröffentlichen. Oder in den Worten von antikoerperchen:

Sie haben sich mit einem Gedicht beschäftigt, es interpretiert und wollen nun, dass andere an ihren Erkenntnissen und Ideen teilhaben? Nutzen sie doch die Möglichkeit sich hier zu registrieren und ihren Text zu veröffentlichen.

Entstanden ist das Ganze durch den Deutschunterricht. Ich habe mich nie besonders für Lyrik oder Literatur im Allgemeinen interessiert und auch heute ist mein Interesse recht selektiv, aber die Themenreihe Expressionismus hatte mich angesprochen. Der Expressionismus vertrat eine relativ negative Weltsicht und hat meinen damaligen jugendlichen Nihilismus gut in Worte fassen können. Ich hatte dann meine Interpretationen, die als Hausaufgabe zu erstellen waren, ins Internet gestellt und ich stellte fest, dass es eine Nachfrage nach diesen Informationen gibt. Ich erstellte weitere Interpretationen und so wuchs das Angebot erstmal. Mittlerweile hat die Seite die dritte Inkarnation hinter sich und ich denke, dass das Angebot gute Anlagen für die Zukunft haben könnte.

Ich habe die Beiträge für Lyrik aus dem Barock etwas studiert, die Qualität ist beachtlich. Da nimmt man in Kauf, dass plötzlich Reklame für Billigflüge eingeblendet wird. Interessant ist die literaturgeschichtliche Ordnung in den aufgenommenen Werken.

Roman auf dem Handy geschrieben

Donnerstag, 23. August 2007

Wie man einer Meldung des Literaturcafés entnehmen kann, hat ein italienischer Autor einen Roman vollständig auf einem Handy eingetippt.

Der Italiener Roberto Bernocco hat die 368 Taschenbuchseiten seines Romans »Compagni di viaggio« (Reisegefährten) ausschließlich auf seinem Nokia-Handy eingetippt. Bernocco nutze hierfür die Zeit, die er auf dem Weg zur Arbeit im Zug verbrachte. In 17 Wochen war sein Science-Fiction-Roman fertig getippt. Das Werk ist in normalem Italienisch geschrieben, ist also kein Roman im SMS-Stil oder verwendet gar die üblichen SMS-Kürzel.

Das Buch hat der Autor im Selbstverlag auf lulu.com herausgebracht. Die Frage ist natürlich, ob der Autor lediglich den Text eingetippt hat mit dem Handy und ihn dann überarbeitet hat, wie dies ein guter Autor tun wird, oder ob er einfach den ersten Handy-Entwurf hat stehen lassen. Nach meinen zugegebenermassen nicht sehr umfangreichen Recherchen ist Bernocco offenbar der erste, der einen Roman auf dem Handy eingetippt hat. Über die Qualität dieses Produkts ist damit aber natürlich nichts ausgesagt, die Frage ist auch, ob das überhaupt stimmt. Aus meiner Sicht ist dieser Text auch eher linguistisch als poetisch interessant. So könnte man etwa untersuchen, ob die Satzstrukturen die gleichen, wie wenn ein Autor einen Laptop benutzt.

Was aus meiner Sicht wesentlich interessanter ist, sind die Romane die speziell für die Lektüre auf einem Handy geschrieben worden sind. Sei dies etwa ein Roman, der aus einer Aneinanderreihung von SMS besteht, also ein traditioneller Roman, der diese SMS-Form wählt, wie Goethe in seinem Werther die Briefform gewählt hat. Interessant sind auch Romane, die speziell für die Lektüre auf Handys geschrieben oder nachher gesetzt worden sind, letzteres ist in Japan der grosse Renner. Ich habe mich auf der Seite von goma-books umgesehen, aber leider habe ich nicht eben viel verstanden. Auf dieser Seite kann man erfahren, dass in der ersten Hälfte von 2007 vom Roman The Red Thread bereits mehr als 1 Million digitale Kopien verkauft worden sind.

Literaturquiz auf literature.de

Freitag, 4. Mai 2007

Auf literature.de habe ich eben ein Literaturquiz gefunden. Alle angemeldeten Nutzer werden in die Bestenliste aufgenommen, unter den Besten werden dann Buchpreise verlost. Na dann los...

Neue Literaturwettbewerbe

Samstag, 10. März 2007

Im Literatur-Café werden gleich zwei Literaturwettbewerbe angekündigt.

  • Einmal der Schreibwettbewerb "Die Feder" von Titus Müller. Hier hat der Autor Titus Müller den Anfang einer Geschichte verfasst, diesen gilt es nun zu einer Kurzgeschichte mit max. 10'000 Zeichen werden zu lassen.
  • Dann wird der Joker Lyrik-Preis 2007 angekündigt. Das Problem ist aber, dass man auf die deutsche Seite von Jokers, also auf jokers.de nicht so ohne weiteres Zugriff hat. Wenn man die Seite aus der Schweiz anwählen will, dann wird man automatisch auf die Adresse von Jokers.ch umgeleitet.

Ein weiterer Wettbewerb findet im Wikipedia statt:

  • "Die Schreibwettbewerbe von Wikipedia haben bereits Tradition. Im März ist es wieder soweit: Zum sechsten Mal ermittelt eine Jury die besten neu hinzu gekommenen oder zumindest deutlich ausgebauten Artikel des Online-Lexikons. Wie gehabt warten einige mitunter kuriose Sachpreise und viel, viel Ehre auf die Teilnehmer." Gefunden in PC-Welt.

Ausstellung fiktive Bauten und Städte in der Literatur

Freitag, 19. Januar 2007

In der Pinakothek der Moderne in München findet eine Ausstellung fiktiver Bauten und Städte in der Literatur statt. Gemäss einem Beitrag im Literatur-Café.de seien dort Modelle und Pläne von Gebäuden zu finden, die anhand von Beschreibungen in der Literatur erstellt wurden. Siehe dazu auch den Artikel in der taz. Hier noch ein Bild von der Homepage der Ausstellung.

Die am schlechtesten verkauften Bücher

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Im Literaturcafé.de habe ich den Hinweis auf den Link zu den am schlechtesten verkauften Büchern des Jahres gefunden. Vom Buch Vorsätzliche Hemmungen von Muriel Spark wurden tatsächlich nur 6 Exemplare verkauft, oder von Heinrich Manns Der Atem 39 Exemplare. Die ganze Liste findet man zum Beispiel hier.

Literarisches Adventskalender

Montag, 4. Dezember 2006

Im Literaturcafé.de kann man einen elektronischen Adventskalender öffnen mit 24 Ausschnitten aus 24 nie veröffentlichten Romanen.

http://www.literaturcafe.de/bf.htm?/advent/advent.php4

Literaturdatenbank Literaturwissenschaft

Sonntag, 3. September 2006

BDSL

Meine Tochter hat mich auf eine sehr gute Recherchemöglichkeit für Literaturwissenschaftler hingewiesen. Die Universität Frankfurt am Main bietet mit BDSL online einen online Zugang zu einer Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft an. Eine wahre Fundgrube für literaturwissenschaftliche Arbeit.

John M. Coetzee an den Solothurner Literaturtagen

Sonntag, 28. Mai 2006

"Einen Literaturnobelpreis-Träger trifft man in der Schweiz relativ selten an. Rund 500 Literaturbegeisterte durften am Samstagabend in Solothurn den Südafrikaner John M. Coetzee, den Preisträger des Jahres 2003, erleben, sehen und hören: eine Sensation!"

Coetzee

Quelle hier.